Verband bestätigt 

Eintracht Frankfurt: Einreiseverbot für Wahi aufgehoben? Gegen DFB-Team wohl dabei

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Der Artikel erschien in erster Fassung um 13:42 Uhr und wurde mit neuen Informationen aktualisiert

Dem ivorischen Nationalspieler Elye Wahi ist die Einreise nach Kanada vor dem WM-Spiel gegen die deutsche Mannschaft zunächst verweigert worden. Mittlerweile steht aber fest, dass er doch mitwirken darf. Nachdem der ivorische Verband am Donnerstagmittag mitgeteilt hatte, dass der 23 Jahre alte Stürmer nicht mit der Delegation nach Kanada reisen würde, berichtete zunächst „RMC Sport“, dass ihm doch eine Einreiseerlaubnis erteilt wurde. Das bestätigten die Ivorer kurze Zeit darauf. In Toronto trifft das Team von Trainer Emerse Faé am Samstag (22 Uhr/ZDF und MagentaTV) auf die DFB-Elf – nun wohl doch mit dem 18-Millionen-Mann von Eintracht Frankfurt.

Update 19:33 Uhr: Wahis Einreiseverbot wurde demach von den kanadischen Behörden mittlerweile aufgehoben. Grund dafür ist, dass die Staatsanwaltschaft Marseille mitgeteilt habe, dass der Stürmer „Gegenstand keiner Verfolgung“ wegen Manipulationsvorwürfen sei. Vom Verband hieß es, Wahi werde „nach Kanada reisen und wie gewohnt an der Weltmeisterschaft teilnehmen“. Man freue sich „über dieses positive Ergebnis und dankt allen Beteiligten, die zur Lösung dieses Problems beigetragen haben.“

„Tatsächlich konnten die für seine Einreise nach Kanada erforderlichen behördlichen Genehmigungen zum jetzigen Zeitpunkt nicht eingeholt werden“, hatte der Verband auf der Plattform „X“ mitgeteilt. „Elye Wahi wird daher in den Vereinigten Staaten bleiben und auf die Rückkehr der Mannschaft warten.“ Ob ein Zusammenhang wegen möglicher Manipulationsvorwürfe bestand, war zunächst offen.

Der Verband habe zwar „Kenntnis von den verschiedenen Artikeln und Informationen genommen“, die über den Nationalspieler veröffentlicht worden seien, hieß es. Aber: „Bis zum heutigen Tag liegen dem Verband keine gerichtlichen oder behördlichen Verfahren vor, die ihn betreffen.“ Wahi bleibe ein wichtiger Bestandteil des Nationalteams.

Wahi gemeint? Staatsanwaltschaft hatte Festnahme von Fußballer bestätigt

Der im Januar von Eintracht Frankfurt an den französischen Erstligisten OGC Nizza verliehene Wahi war vor seiner WM-Reise offenbar in Frankreich zeitweise in Polizeigewahrsam gekommen. Die Staatsanwaltschaft Marseille bestätigte der „dpa“, dass ein 23 Jahre alter Fußballer am 29. Mai wegen Manipulationsverdachts festgenommen wurde. Zunächst hatte „The Athletic“ über den Fall berichtet.

„Die Staatsanwaltschaft Marseille bestätigt, dass ein 23 Jahre alter Profi-Fußballer, der in der französischen Ligue 1 spielt, am 29. Mai 2026 im Rahmen einer Untersuchung der Staatsanwaltschaft Marseille (…) wegen des Verdachts auf bandenmäßigen Betrug, bandenmäßige Korruption im Sport, Hehlerei und Geldwäsche festgenommen wurde“, erklärte die Staatsanwaltschaft auf eine Anfrage zu Wahi ohne Nennung des Namens. Nach der Vernehmung sei der Spieler aber wieder auf freiem Fuß, die Ermittlungen liefen weiter.


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Konkret sollte es bei Wahi um ein französisches Erstliga-Spiel am 17. Mai gehen, berichtete „The Athletic“. Wahi stehe demnach unter Verdacht, beim Duell mit dem FC Metz absichtlich eine Gelbe Karte kassiert zu haben. Die französische Liga teilte mit, dass ihr mit Blick auf das Spiel untypische Vorgänge bei internationalen Sportwetten gemeldet worden seien. Ungewöhnlich viel sei auf eine Verwarnung Wahis gesetzt worden. Die Liga schaltete die französische Justiz ein.

Wahi konnte mit seinem Nationalteam nach Amerika reisen. Beim 1:0-Sieg gegen Ecuador stand der Angreifer in der Startelf. Frankfurt verpflichtete ihn im Januar 2025 und stattete ihn mit einem Fünfjahresvertrag bis Sommer 2030 aus. Nachdem er sich im ersten Jahr nicht durchsetzen konnte, verliehen ihn die Hessen zurück nach Frankreich.

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