Die Gewerkschaft fordert in den Verhandlungen unter anderem sieben Prozent mehr Lohn, mindestens aber 225 Euro pro Monat. Die Arbeitgeber haben in mehreren Bundesländern zuletzt in zwei Schritten insgesamt 3,5 Prozent mehr Gehalt angeboten. Verdi lehnt das ab.
Ikea habe im Jahr 2024 einen Gesamtumsatz von 6,1 Milliarden Euro gemacht, das sei das zweitstärkste Jahr seit Bestehen des Unternehmens gewesen, so die Gewerkschaft. Statt Lohnerhöhungen plane Ikea laut Verdi aber einen Personalabbau, 2026 würden erstmals betriebsbedingte Kündigungen erfolgen.
Im Kundenservicecenter Rostock würden 280 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren, in Dortmund schließe Ikea die IT-Abteilung, um sie auszulagern. Auch in der Zentrale sei geplant, Stellen abzubauen.