Eine Zeugin hat sich am späten Donnerstagnachmittag, 18. Juni, 17.30 Uhr, an die Polizei Duisburg gewandt, um eine Person im Rhein zu melden.

Wie sich später herausstellte, war ein 52-jähriger aus Gelsenkirchen im Rhein im Bereich der Landmarke Rheinorange in Ruhrort schwimmen gegangen. Er verließ das Wasser selbstständig und konnte in der Nähe angetroffen werden.

Der Polizei gegenüber sagte er, dass er sich habe abkühlen wollen. Der Mann bekam eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, weil er gegen das Badeverbot verstoßen hatte.

Seinetwegen war ein Großaufgebot von Feuerwehr und Polizei im Einsatz: unter anderem mehrere Boote und ein Hubschrauber. Die Polizei warnt erneut eindringlich davor, im Rhein schwimmen zu gehen. Die im Wasser entstehenden Strömungen und Sogwirkungen würden leicht unterschätzt und seien lebensgefährlich.