Als vor vielen Jahren die Umgestaltung des Geroparks vorgestellt wurde, hatten die städtischen Planer auch ein Detail am Rand im Blick: die Unterführung der Hittastraße zwischen der Grünanlage und der Turmstraße. Für die Menschen im Westend ist sie mehr als eine Randnotiz, nämlich eine wichtige Verbindung zwischen ihrem Stadtteil, dem Park und der Gladbacher Innenstadt.

Fußgänger und Radfahrer können sie nutzen, was auch ein Teil des Problems ist, weil die Rampe nur schlecht einsehbar ist und es regelmäßig zu Konflikten zwischen diesen beiden Gruppen kommt. Aber die Unterführung ist auch heruntergekommen, dunkel, oft zugemüllt und mit Graffiti beschmiert. Sie gilt als Angstraum. All diese Ärgernisse sollten mit dem Umbau weniger werden.

Kosten stiegen immens, Rathaus zog die Notbremse

Doch die Jahre gingen ins Land, das Fördergeld Kostenpflichtiger Inhalt für den Umbau des Geroparks und viele andere Projekte in Gladbach flossen. Kostenpflichtiger Inhalt Schließlich war der Park fertig, die Unterführung aber noch nicht. Der Bodenbelag war zwar ausgetauscht, Lichtleisten waren auch schon installiert – aber die Treppe auf der Seite der Turmstraße, die abgebaut werden sollte, um unter anderem die Einsehbarkeit zu verbessern, stand noch.