Angesichts der anhaltenden Wärme passen auch die Berliner Gefängnisse ihren Tagesablauf an. Freistunden können ausgedehnt und in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegt werden, wie die Senatsverwaltung für Justiz auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Inhaftierte könnten zudem häufiger duschen. Wie das genau geregelt wird, entscheiden aber jeweils die einzelnen Anstalten selbst. Das gelte auch für andere organisatorische und technische Maßnahmen, um die Hitzebelastung für Inhaftierte zu reduzieren, hieß es. Dazu zähle etwa, dass die Hafträume aufgeschlossen würden, „zur gezielten Querlüftung“. Zudem seien bestimmte Vorhänge möglich, um die Räume vor den Sonnenstrahlen zu schützen. Über den Gefangeneneinkauf können sich die Häftlinge zudem Ventilatoren kaufen.
Auch der Speiseplan wird häufig an die sommerlichen Bedingungen angepasst, wie es hieß. Zudem gebe es Trinkwasserspender in den Anstalten für Insassen und Beschäftigte in den Unterbringungs- und Verwaltungsbereichen. In den Arbeits- und Werkbetrieben wird während der Sommermonate zusätzlich Tee angeboten.