Studienförderung in NRW

Deutschlandstipendium erreicht Rekordstand – viele an der RWTH

26.06.2026 – 12:40 UhrLesedauer: 1 Min.

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RWTH Aachen: An der Universität wurden die zweitmeisten Stipendien in NRW vergeben. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Karl F. Schöfmann)

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So viele Studierende wie noch nie erhalten in NRW das Deutschlandstipendium. 2012 waren es noch knapp halb so viele. Hunderte Stipendien wurden in Aachen vergeben.

Fast 8.700 Studierende in Nordrhein-Westfalen haben im Jahr 2025 das Deutschlandstipendium erhalten – so viele wie in keinem Jahr zuvor. Das teilt das Statistische Landesamt Düsseldorf mit. Zum Vergleich: Im ersten vollständigen Förderjahr 2012 waren es knapp 3.900 Geförderte. Die Zahl hat sich damit in gut einem Jahrzehnt mehr als verdoppelt.

Die meisten Stipendiatinnen und Stipendiaten zählte nach Angaben des Landesamts die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit 710 Geförderten. Es folgten die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen mit rund 660 und die Universität Münster mit knapp 550 Empfängerinnen und Empfängern.

Beim Fächerprofil zeigt sich laut Landesamt ein seit Programmstart anhaltendes Muster: Mehr als jede dritte geförderte Person war 2025 in einem ingenieurwissenschaftlichen Studienfach eingeschrieben.

Das Deutschlandstipendium richtet sich an Studierende, von denen herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwartet werden. Sie erhalten monatlich 300 Euro – je zur Hälfte vom Bund und von privaten Stiftern wie Unternehmen, Stiftungen oder Verbänden.