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Bochum – Neuzugang Babis Drakas (23) will beim VfL Bochum den Turbo zünden. Und somit die Fans zum Strahlen bringen. Der pfeilschnelle Flügelflitzer wurde laut eigener Aussage bereits mit 36,2 km/h geblitzt. Zum Vergleich: In der vergangenen Saison war Leverkusen-Leihgabe Farid Alfa-Ruprecht mit 36,4 km/h der schnellste Profi der 2. Bundesliga. Und da Drakas’ Name Programm ist, wird das mit den strahlenden Fans vermutlich kein Problem!

Der Grund: seine Wurzeln! Die Familie kommt aus Griechenland. Drakas wurde in Waiblingen (bei Stuttgart) geboren. Seine Eltern gaben ihm den Namen Babis Charalampos Drakas. „Charalampos“ ist in Griechenland ein Heiliger. Der Name bedeutet „der vor Freude Glänzende“ und setzt sich aus den Wörtern „chara“ (Freude/Glück) und „lampos“ (strahlend/leuchtend) zusammen.

Flügelflitzer soll Dampf machen

Den VfL-Fans würde es sicher gefallen, wenn Drakas durch seine sportlichen Leistungen für Freude und Glück sorgt. Der Neuzugang, der in der vergangenen Saison der Topscorer bei der Zweitvertretung des BVB war, spielt auf dem rechten Flügel. Dort soll er seine Geschwindigkeit ausnutzen und den etablierten Profis ordentlich Dampf machen. Drakas: „Ich bin mit der Aufgabe hierhergekommen, die etablierten Spieler zu jagen und mir meinen Platz in der Mannschaft zu sichern.“ Dafür hat er bis zum Saisonstart am 7. August (20.30 Uhr/Sky) gegen Hertha BSC Zeit.

Aushilfe als rechter Verteidiger

Dafür muss er sich gleich doppelt anstrengen. Denn im Testspiel gegen Oberhausen (Samstag, 15.30 Uhr) muss Drakas als rechter Verteidiger aushelfen. Cheftrainer Uwe Rösler: „Dafür ist er eigentlich nicht geholt worden. Aber als junger Spieler muss man immer froh sein, Minuten zu bekommen. Er macht das aber so gut, wie es geht.“ Und weiter: „Er braucht einen klaren Plan, den wir ihm an die Hand geben werden. Dann sehen wir hundertprozentig auch die Qualitäten, die wir auch beim BVB II gesehen haben.“