Auslosung Mittelrheinpokal

Alemannia trifft auf Kölner Verein

Aktualisiert am 09.07.2026 – 11:24 UhrLesedauer: 2 Min.

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Alemannia jubelt über den FVM-Pokal: Zuletzt konnte Aachen den Wettbewerb 2024 gewinnen. (Quelle: IMAGO/Fotostand / Fantini)

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Die erste Runde des FVM-Pokals ist ermittelt. Alemannia Aachen trifft auf einen unterklassigen Verein.

Die Auslosung für die erste Runde des Mittelrheinpokals steht fest: Wie die Ziehung des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM) am Mittwoch ergab, trifft die Alemannia Aachen auf den Bezirksligisten FC Rheinsüd Köln. Die klassentieferen Kölner haben automatisch Heimrecht, die Partie findet am 22. oder 23. August statt, eine genaue Terminierung erfolgt noch.

Die Alemannia war als Drittligist zusammen mit 63 weiteren Mannschaften im Lostopf, nach einer Reform des Pokalwettbewerbs sind Vereine von der 3. Liga bis zur Kreisliga C dabei.

Alle Dritt-, Regional- und Mittelrheinligisten waren vorab qualifiziert, Vereine ab der Landesliga abwärts mussten sich über die Wettbewerbe in ihren Fußballkreisen für die erste Runde qualifizieren. Bei der Auslosung am Mittwoch wurden alle 64 Kugeln aus einem Topf gezogen.

Aus den Regionen Aachen, Düren und Heinsberg sind neben der Alemannia die Mittelrheinligisten VfL Vichttal, FC Wegberg-Beeck und 1. FC Düren, die Landesligisten Teutonia Weiden, Raspo Brand, Germania Eicherscheid, SV Eilendorf, Sportfreunde Düren, Germania Lich-Steinstraß, Kurdistan Düren, Union Schafhausen und Germania Teveren sowie die Bezirksligisten Concordia Oidtweiler, Dynamo Erkelenz und SC Kreuzau dabei. Aus der Kreisliga A sind SC Kellersberg, SC Jülich/Hoengen und Viktoria Waldenrath/Straeten im Lostopf, mit dem FC Rurdorf ist zudem ein B-Ligist aus der Region vertreten.

Neben Aachen zwei weitere Drittligisten dabei

Die Favoritenrolle teilt sich Aachen mit den Drittligisten Viktoria Köln und Fortuna Köln. Die beiden Vereine standen sich in der vergangenen Saison im Finale gegenüber, Viktoria siegte mit 6:5 nach Elfmeterschießen. Bereits 2025 hatte sich Viktoria den Pokal mit einem 3:2-Finalsieg gegen die Alemannia geholt.

imago images 1077810954Vergrößern des BildesJubel bei Viktoria: Der Verein holte sich den Pokal zuletzt zweimal in Folge. (Quelle: IMAGO/Jan Huebner)

Der Gewinner des Pokalwettbewerbs qualifiziert sich automatisch für den DFB-Pokal. Zuletzt schaffte Aachen das 2024: 4:2 hieß es am Ende gegen den Bonner SC, die Alemannia feierte damals das Double aus Regionalliga-Meisterschaft und Pokalsieg. In der ersten Runde des DFB-Pokals schied der Verein dann mit 2:3 gegen den damaligen Erstligisten Holstein Kiel aus. Das packende Spiel auf dem Tivoli war bislang der letzte Auftritt der Alemannia im DFB-Pokal.