Brennende Treibstofflager in Rostow gelöscht

Die durch ukrainische Drohnen am Freitag verursachten Brände in zwei Treibstofflagern in der südrussischen Region Rostow sind gelöscht, wie der Gouverneur der Region, Juri Sljusar, am Samstag auf Telegram mitteilte.

Russland nutzt Sicherheitslücken in Millionen Haushalten

Ein nicht abreißender Strom aus Waffen- und Hilfslieferungen fließt aus Europa in die Ukraine. Russland schaut dabei offensichtlich sehr genau zu. Mehr dazu lesen Sie hier.

Verletzte bei Raketenangriff auf Kiew

Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist in der Nacht erneut unter Raketenbeschuss geraten. Der Feind habe die Stadt mit ballistischen Raketen angegriffen, teilten Bürgermeister Vitali Klitschko und Militärgouverneur Tymur Tkatschenko auf Telegram mit. Sie riefen die Anwohnerinnen und Anwohner auf, sich in Schutzräume zu begeben. Ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur berichtete vor Ort von mehreren Angriffswellen. Mindestens zehn Menschen wurden bei den Angriffen verletzt. Unter den Opfern sei auch ein Kind, teilte der Katastrophenschutz mit.

Ukraine-Krieg - KiewVergrößern des BildesImmer wieder gerät Kiew unter Beschuss. (Archivbild) (Quelle: Evgeniy Maloletka/AP/dpa/dpa-bilder)

Bei den nächtlichen Attacken sei es in mehreren Bezirken zu Bränden gekommen. Nach vorläufigen Angaben Tkatschenkos gab es Schäden in einem Stadtbezirk im Ostteil der Stadt. Im Westteil Kiews brach demnach ein Brand in einem Bürogebäude aus. Zudem sei ein unbewohntes Gebäude beschädigt worden.

Selenskyj: China hat Russland gewarnt

Peking will offenbar eine weitere Eskalation im Ukraine-Krieg verhindern. Russland soll eine rote Linie aufgezeigt worden sein.

Selenskyj kündigt nach Skandal Reform der Sturmtruppen an

Nach einem Skandal um Todesfälle in einer Militäreinheit hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine Reform der Sturmtruppen angekündigt. „Es gibt viele Fragen, Probleme, die gelöst werden müssen. Vor allem im Umgang mit den Leuten“, sagte der Staatschef in einer Videoansprache. Es werde neben strafrechtlichen Ermittlungen auch Wechsel an der Spitze der Sturmtruppen geben.

Im Juni hatte ein Medienbericht Aufsehen erregt, nachdem beim Sturmregiment „Skelja“ innerhalb von sechs Monaten mehr als zwei Dutzend Rekruten in ihrer militärischen Grundausbildung ums Leben kamen. Diese sollen demnach verprügelt, erniedrigt und anderweitig misshandelt worden sein. Derartige Praktiken sind Berichten zufolge auch in anderen Einheiten, vor allem in Bezug auf Zwangsrekrutierte, verbreitet.

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