Das Geschäft wächst, neue Militär-Aufträge kommen dazu. Doch die Bruttomarge sinkt – und genau das reicht für den nächsten brutalen Abverkauf.
DroneShield hat Anleger am Dienstag trotz neuer Aufträge und einer neuen Technologieversion enttäuscht. Die Aktie des australischen Anti-Drohnen-Spezialisten brach zeitweise um bis zu 14,3 Prozent
auf 1,783 Australische Dollar ein und fiel damit auf den niedrigsten Stand seit dem 24. November 2025. Zuletzt lag das Minus bei rund 13 Prozent. Im ASX 200 war DroneShield damit der schwächste
Wert, obwohl der Leitindex leicht zulegte.
Auslöser war vor allem der Ausblick auf die Profitabilität. DroneShield rechnet für das erste Halbjahr 2026 nur noch mit einer Bruttomarge von 60 Prozent, nach 65 Prozent im Vorjahr. Belastend
wirken nach Angaben des Unternehmens ein ungünstigerer Produktmix zwischen eigenen Lösungen und zugekaufter Hardware von Drittanbietern, Währungseffekte und höhere Rohstoffkosten. Im zweiten
Halbjahr soll sich die Marge mit neuer Hardware und steigenden Abonnementerlösen wieder auf rund 65 Prozent erholen.
wallstreetONLINE Redaktion
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