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Illustrative Darstellung von zwei Schwarzen Löchern
Astronomen haben erstmals drei supermassereiche Schwarze Löcher in ein und derselben Galaxie entdeckt. Der Fund ist zwar von großer Bedeutung, allerdings sind weitere Untersuchungen erforderlich, insbesondere zur künftigen Entwicklung der drei Schwarzen Löcher.
Schwarze Löcher faszinieren Astronomen nicht nur wegen der enormen Kräfte, die von ihnen ausgehen, sondern auch aufgrund der zahlreichen ungelösten Rätsel. Nun haben Forscher erstmals drei supermassereiche Schwarze Löcher in einer einzigen Galaxie nachgewiesen.
Die Galaxie trägt die Bezeichnung J0148-4214 und ist etwa 12,5 Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt. Sie dürfte kurz nach dem Urknall entstanden sein und ist in einem Zustand zu beobachten, der rund 1,2 Milliarden Jahre nach diesem Ereignis herrschte.
Bei der Untersuchung des Himmelskörpers haben die Forscher im Zentrum zwei supermassereiche Schwarze Löcher entdeckt, die 620 Lichtjahre voneinander entfernt sind. Ein drittes befindet sich rund 5.500 Lichtjahre vom Zentrum entfernt. Ihre Massen werden auf 80 Millionen, 0,6 Millionen beziehungsweise 2 Millionen Sonnenmassen geschätzt. Bemerkenswert ist zudem, dass das massereichste Schwarze Loch laut den Astronomen eine geringere Akkretionsrate aufweist als das masseärmste. Dr. Giovanni Mazzolari, Zweitautor der Studie und Forscher am MPE, erklärt dazu:
Anhand der JWST-Daten konnten wir nicht nur die drei Schwarzen Löcher identifizieren, sondern auch ihre Massen, Akkretionsraten und die stellare Masse der Galaxie bestimmen. Wir kommen auf eine gesamte stellare Masse von rund 1,3 Milliarden Sonnenmassen, wobei die Schwarzen Löcher einen erheblichen Anteil daran ausmachen.
Das Doppelsystem im Zentrum der Galaxie dürfte in mehreren Hundert Millionen Jahren verschmelzen. Das dritte Schwarze Loch könnte durch die Kollision zweier Galaxien entstanden sein und scheint sich auf das Zentrum seiner Heimatgalaxie zuzubewegen.
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Übersetzer: Enrico Frahn – Senior Tech Writer – 9331 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2021
Der Technik-Virus hat mich schon in jungen Jahren befallen, als ich zu Pentium II Zeiten meine ersten Schritte im PC-Bereich wagte. Seither gehören für mich das Modden, Übertakten und die akribische Pflege meiner Hardware einfach dazu. Während meiner Studienzeit entwickelte ich zudem ein spezielles Interesse an mobilen Technologien, die den stressigen Studienalltag erheblich erleichtern können. Nachdem ich bei einer Tätigkeit im Marketing meine Liebe für das Kreieren von Webinhalten gefunden habe, begebe ich mich nun als Redakteur bei Notebookcheck auf die Suche nach den spannendsten Themen aus der faszinierenden Welt der Technik. Außerhalb des Büros hege ich eine besondere Leidenschaft für den Motorsport und das Mountainbiking.

