Löscharbeiten werden laut Feuerwehr mindestens bis Montag dauern

6.32 Uhr: Die Löscharbeiten rund um Hürtgenwald-Gey werden noch bis mindestens Montag andauern. Das teilte die Feuerwehr am Samstagmorgen mit. Nachdem in der Nacht die Löscharbeiten mit Hubschraubern wegen der Dunkelheit ausgesetzt worden waren, sollten am Morgen auch die Unterstützungsarbeiten aus der Luft wieder aufgenommen werden. Die gute Nachricht: Das Feuer habe sich in der Nacht nicht weiter ausgebreitet. „Unsere Strategie für die Nacht ist aufgegangen“, sagte Kreisbrandmeister Karlheinz Eisnar am Morgen. „Wir konnten die Flanken halten.“

Wald- und Wiesenfläche in Sonsbeck in Brand geraten

5.50 Uhr: In Sonsbeck (Kreis Wesel, NRW) ist eine Wald- und Wiesenfläche in der Größe von rund 16 Fußballfeldern in Brand geraten. Wie ein Sprecher der Rettungsleitstelle sagte, war eine Fläche von etwa 115.000 Quadratmeter betroffen. Das Feuer sei gegen 18 Uhr ausgebrochen und bis zum frühen Morgen noch nicht gelöscht, aber unter Kontrolle. Noch seien die meisten Einsatzkräfte vor Ort, hieß es. Der Brandort befand sich demnach im Ortsteil Labbeck. Weiter Angaben wurden zunächst nicht gemacht.

Waldbrand in Leverkusen gelöscht

4.20 Uhr: Auch in Leverkusen hat ein Waldstück gebrannt: Das Feuer im Stadtteil Rheindorf habe sich am Abend auf eine Fläche von rund 10.000 Quadratmetern ausgebreitet, teilte die Feuerwehr mit. Es sei auf den Boden und den unteren Bereich der Bäume und Sträucher begrenzt geblieben. Nach weniger als vier Stunden war der Einsatz den Angaben zufolge beendet.

Besonderes Risiko durch Böen

Ein Panzer der Bundeswehr ist auf dem Weg zur Waldbrandbekämpfung bei Hürtgenwald.Vergrößern des BildesGerät fährt zur Brandstelle im Hürtgenwald. (Quelle: Thomas Banneyer/dpa)

2.30 Uhr: Das Wetter am Samstag sehen die Einsatzkräfte teils mit Hoffnung, teils mit Befürchtungen. in der bis in den Morgen hinein sollte der Wind schwach aus Süden wehen – also eher weg von den gefährdeten Ortschaften, sagte Dennis Weyel t-online. Weyel arbeitet für die auf Waldbrände spezialisierte Organisation Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e. V. und als Fachberater in der Einsatzleitung eingesetzt. Im Laufe des Morgens könnte der Wind jedoch drehen, von Norden kommen und deutlich auffrischen. Mögliche Böen stellen ein besonderes Risiko dar, weil sie Feuer über Schneise und abgebranntes Gelände tragen können.

Feuerwehrzentrale verlegt

1.20 Uhr: Im Kampf gegen den großen Waldbrand im Hürtgenwald in der Eifel hat die Feuerwehr ihre Einsatzzentrale verlegt. Der Wind habe sich gedreht und den ganzen Qualm des Waldbrandes zu den Einsatzkräften getragen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Die Zentrale sei nun an der Schule aufgebaut worden.

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