Staunen und entdecken
Stand: 17.08.2026 15:00 Uhr
In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gibt es eine faszinierende Bandbreite architektonischer Highlights zu entdecken: Von der Grünen Zitadelle in Magdeburg über das Militärhistorische Museum in Dresden bis hin zur Ernst-Abbe-Bibliothek in Jena. Ob zeitlose Klassiker oder überraschende Geheimtipps: Diese 15 außergewöhnlichen Bauwerke sind prägend für ihre Orte, gesprächswertig – und lohnen einen Ausflug!
Sachsen
Brutale Intervention: Militärhistorisches Museum in Dresden
Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden besticht durch einen in den Himmel ragenden Keil – ein erster Hinweis auf die in dem Museum verhandelten Themen und Aspekte des Militärs. Erdacht und realisiert vom amerikanischen Architekten Daniel Libeskind, teilt die Konstruktion den Altbau und ist zugleich das erste Exponat. Die brutale architektonische Intervention richtet sich gen Himmel zur ersten Abwurfstelle der Bomben, die das Dresdner Stadtgebiet im Zweiten Weltkrieg zerklüfteten.

Das Militärhistorische Museum in Dresden ist mit seinen Schwestermuseen auf der Festung Königstein und in Berlin das größte seiner Art in Europa.
Adresse:
Militärhistorisches Museum
Olbrichtplatz 2
01099 Dresden
Öffnungszeiten:
Montag: 10 bis 21 Uhr
Dienstag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr
Mittwoch geschlossen
Ein barrierefreier Zugang zum Museum ist möglich.
Weitere Information finden Sie auf der Website des Museums.

Eleganz und Funktionalität: Haus Schminke in Löbau
Das Ehepaar Schminke hatte spezifische Vorstellungen für die eigene Wohnutopie. Es sollte extravagant aussehen und zugleich funktional sein, Technik und Natur versöhnen sowie Arbeits- und Freizeitort sein. Herausgekommen ist ein weltweit einzigartiges Unikat der klassischen Moderne. Geschwungene Bauelemente und große Fensterfronten prägen die Stadtvilla.

Das Haus Schminke ist auf den ersten Blick historisch schwer zu verorten. Es wurde von 1932 bis 1933 in der Oberlausitz als Einfamilienhaus eines Unternehmers errichtet.
Adresse:
Stiftung Haus Schminke
Kirschallee 1b
02708 Löbau
Öffnungszeiten:
Donnerstag bis Sonntag: 12 bis 17 Uhr
Am Samstag und Sonntag, jeweils um 13 und 15 Uhr, werden öffentliche Führungen angeboten.
Individuelle Führungen sind von Donnerstag bis Sonntag nach Voranmeldung möglich.
Weitere Infos finden Sie auf der Website der Stiftung Haus Schminke.
Stadtprägend: Congress Hotel und Stadthalle Chemnitz
Die Synthese aus Veranstaltungshalle und Hotel im unüblichen Zusammenspiel ihrer Formen setzt einen spannenden Akzent in der Innenstadt von Chemnitz. Das Congress Hotel, mit 97 Metern Höhe das höchste Gebäuder der Stadt, tritt in seiner Bauweise und akkordeonartigen Faltung mit den geschwungenen Formen der Fassade der eher niedrigen Stadthalle in Kontrast. Heute gehört das Hotel mit der Stadthalle zu den bedeutenden Zeugnissen der DDR-Moderne und steht unter Denkmalschutz.

Modernes Duo in der Chemnitzer Innenstadt: Congress Hotel und Stadthalle. Übrigens nur wenige Meter vom „Nischel“ entfernt.
Congress Hotel Chemnitz
Brückenstraße 19
09111 Chemnitz
Stadthalle Chemnitz
Theaterstraße 3
09111 Chemnitz
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Futurismus: Niemeyer-Kugel in Leipzig
Ist da ein Raumschiff in Leipzig gelandet? Nein! Die Kugel an einem ehemaligen Volkseigenen Betrieb (VEB) in Leipzig ist der letzte Entwurf des weltbekannten brasilianischen Architekten Oscar Niemeyer. Die auch als „Niemeyer Sphere“ bekannte Konstruktion hat drei Geschosse und wirkt, als würde sie lediglich an der oberen Hausecke andocken. Durch ein ausgeklügeltes Beleuchtungssystem scheint sie im Dunkeln gar zu schweben. Sie besteht aus Sichtbeton, gerundeten Fensterbereichen mit 144 dreieckigen Einzelscheiben und hat einen Durchmesser von zwölf Metern. In dem ehemaligen Industriebau werden im Kunstraum regelmäßig Ausstellungen mit zeitgenössischer Kunst gezeigt.

Ursprünglich als Argument errichtet, um den Betriebskoch in der Firma zu halten, wirkt die Niemeyer-Kugel auch heute noch sowohl futuristisch als auch zeitlos.
Adresse:
Oscar Niemeyer Sphere
Niemeyerstraße 2-5
04179 Leipzig
Restaurant und Kantine:
Das Restaurant Céu Dinner ist in den Wintermonaten betriebsbedingt geschlossen. Die Kirow-Kantine bietet Montag bis Freitag zwischen 11 und 13 Uhr Mittagessen an.
Architektur mit Illusion: Rakotzbrücke im Kromlauer Park
Die Brücke über den Rakotzsee im Rhododendronpark Kromlau im Landkreis Görlitz ist ein naturalistisch anmutendes, verwunschenes Beispiel romantischer Architektur des 19. Jahrhunderts. Wenn man aus dem richtigen Winkel im richtigen Moment eines sonnigen Tages die Brücke bewundert, dann täuscht die Spiegelung im Wasser einen fast runden Kreis vor. Wegen der Qualität als Motiv ist die Brücke ein gern aufgesuchter Ort für Fotos und wirkt wie eine Kulisse aud „Der Herr der Ringe“.

Die Rakotzbrücke war schon eine Kulisse im Märchenfilm des ZDF „Der Zauberlehrling“ und im vierten Teil der Hollywood-Blockbusters „Matrix“!
Rhododendronpark Kromlau
Altes Schloß 11
02953 Gablenz
Der Park ist rund um die Uhr geöffnet.
Sachsen-Anhalt
Preisgekrönt: die Arche Nebra
Im beschaulichen Südwesten Sachsen-Anhalt wurde 1999 die Himmelsscheibe von Nebra gefunden. Und obwohl sie heute dort nicht mehr bestaunt werden kann, erinnert die goldene Sonnenbarke noch immer an den Fund. Das geknickte, in die Landschaft ragende Besucherzentrum beherbergt auf 300 Quadratmetern eine Ausstellung, die mit kreativen, teilweise interaktiven Formaten die Mysterien und Erkenntnisse der Himmelsscheibe erfahrbar macht.

Die auch als „Sonnenbarke“ bezeichnete Arche Nebra erstrahlt bei Sonnenschein.
Verschiedene Architekturpreise und der Tourismuspreis Sachsen-Anhalts würdigen die Architektur der Arche Nebra, die nicht nur im Inneren Motive der Himmelsscheibe verarbeitet. Genauso mysteriös wie die Himmelsscheibe ist, verrät auch die Sonnenbarke nicht auf den ersten Blick, dass zahlreiche Angebote von einer Planetariumsshow bis zu verschiedenen Mitmachangeboten für Kinder in ihr zu finden sind.
Adresse:
Arche Nebra
An der Steinklöbe 16
06642 Nebra
Öffnungszeiten:
April bis Oktober: täglich von 10 bis 18 Uhr
November bis März: Dienstag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr
Am Wochenende und an Feiertagen: 10 bis 17 Uhr
Die letzte Planetariumsshow beginnt 45 Minuten vor Schließung des Hauses.
Mehr Informationen finden Sie auf der Website der Arche Nebra.
Moderne Utopie: die Grüne Zitadelle in Magdeburg
Die Grüne Zitadelle in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts erscheint in den Architekturtrends der letzten Jahre so zeitgemäß, wie es Friedensreich Hundertwasser vielleicht nie war: die grüne Architektur, ganz im Sinne der modernen Utopien des Solarpunks ist noch heute so beeindruckend wie im Jahr der Fertigstellung 2005.
Die Zitadelle wurde erst fünf Jahre nach Hundertwassers Tod fertiggestellt und war damit auch sein letztes Projekt, trägt aber klar seine Handschrift. Kaum gerade Linien und Ecken, schiefe Bauelemente, verrückte Fenster und verspielte Verzierungen.
Adresse:
Grüne Zitadelle
Breiter Weg 8-10
39104 Magdeburg
Öffnungszeiten:
täglich 10 bis 18 Uhr
Führungen nach vorheriger Anmeldung
Führungen:
Winterführungszeiten (bis 31. März):
werktags immer 11 und 15 Uhr sowie am Wochenende 11, 13 und 15 Uhr
Sommerführungszeiten (bis 31. Oktober):
werktags immer 11, 15 und 17 Uhr sowie am Wochenende jeweils zur vollen Stunde von 11 bis 17 Uhr
Mehr Informationen finden Sie auf der Website der Grünen Zitadelle.

Marker einer Hansestadt: das Rathaus in Tangermünde
Der Kaiser- und Hansestadt Tangermünde im Kreis Stendal sieht man ihre einst über die Region herausragende Bedeutung an. Die Altstadt mit Elbtor und Hafen wird gekrönt von einer Burg und dem Rathaus Tangermünde. Das alte Rathaus beeindruckt durch seine 24 Meter hohe gotische Fassade und die für das beginnende Norddeutschland so typische und wertvolle Backsteingotik. Dieser Profanbau, also ein nicht-kirchlicher Bau, steht dem Prunk des einen oder anderen Doms in Sachsen-Anhalt in nichts nach.

Das Rathaus mit seiner 24 Meter hohen Fassade wurde im Jahr 1430 zur Blütezeit der Hansestadt errichtet. Aufgrund von einer Rebellion gegen die Biersteuer des Kurfürsten im Jahr 1488 fiel die Stadt in Ungnade.
Adresse:
Altes Rathaus
39590 Tangermünde
Öffnungszeiten :
Stadtgeschichtliches Museum
Dienstag bis Sonntag: 13 bis 17 Uhr
montags geschlossen

Spätmittelalter mit modernem Pep: die Moritzburg in Halle
Aus Alt mach Sanierung und dann Neues drauf: Die ehemals als Residenz der Magdeburger Erzbischöfe geplante Burg in Halle wurde im Dreißigjährigen Krieg zum Großteil zerstört. Später wurde die Architektur durch unterschiedliche Nutzung geprägt – Teile der ehemaligen Ruine wurden als Garnison, Lazarett, Turnhalle und schließlich Kunstmuseum ausgebaut.

Neu und alt: Glasaufsatz und Metalldach treffen auf die historischen Festungsmauern des Kunstmuseums Moritzburg.
Die Krönung der Moritzburg erfolgte 2008 durch ein spanisches Architektenduo. Diese setzten einen an Sommertagen reflektierenden, silbernen Erweiterungsbau an West- und Nordflügel und verbanden diesen mit einem unregelmäßig gefalteten Dach auf der alten Festung. Die Mischung aus Spätmittelalter und Postmoderne ist eine Besonderheit in Halles Innenstadt und genauso sehenswert wie die spannenden Ausstellungen im Kunstmuseum.
Kunstmuseum Moritzburg
Friedemann-Bach-Platz 5
06108 Halle (Saale)
Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag und Donnerstag bis Sonntag sowie an Feiertagen: 10 bis 18 Uhr
Mittwochs geschlossen
Hinweis: Ab Herbst 2028 zieht das Kunstmuseum aufgrund von Sanierung vorübergehend ins alte Kaufhof‑Gebäude am Marktplatz um.
Eintritt
Sammlung: Erwachsene 8 Euro, ermäßigt 5 Euro
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt
Sonderausstellung und Sammlung: Erwachsene 13 Euro, ermäßigt 9 Euro
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt
Barrierefreiheit
Das Museum ist barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung und teilweise barrierefrei für Rollstuhlfahrer sowie teilweise barrierefrei für Menschen mit Sehbehinderung. Alle für Gäste nutzbaren Räume sind stufenlos oder über einen Aufzug erreichbar. Nach Voranmeldung werden Führungen für Menschen mit Sehbehinderung, blinde Menschen (inklusive Tastangebote) und Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen angeboten.
Lärmschutz und Bibliothek: Salbker Lesezeichen in Magdeburg
Der von Wegzug gezeichnete südöstliche Stadtteil Magdeburgs wurde von einer findigen Architektur, angestoßen durch einen Bürgerverein, wiederbelebt. Das gleichzeitig als Lärmschutzwand und Bürgerbibliothek konzipierte Salbker Lesezeichen besticht durch Funktionalität und seine Architektur, die mit quadratischen Elementen und Holzvertäfelungen arbeitet. Die öffentliche Bibliothek (oder der Bücherschrank) bestand ursprünglich aus Bierkästen.

Das Lesezeichen Salbke mit seiner Eiermann-Fassade dient als Veranstaltungsbühne, Bücherschrank und Lärmschutz.
Freiluftbibliothek Salbker Lesezeichen
Kreuzung Blumenberger Straße/ Alt Salbke
39122 Magdeburg
Thüringen
Kreative Innenarchitektur: Ernst-Abbe-Bücherei in Jena
Seit März 2024 begeistert der Neubau Bücherbegeisterte in Jena. Das als Bürgerzentrum und Bibliothek dienende Gebäude besticht durch sein ausgeklügeltes Nutzungskonzept und die kreative Innenarchitektur, die in jedem Geschoss anders aussieht. Und auch der Inhalt kann sich sehen lassen: Die Jugendbibliothek bietet zum Beispiel neben Comics, Mangas und Belletristik auch Konsolen und dient auch als Rückzugsort.

Ausgezeichnete Innenarchitktur in Jena: Die Ernst-Abbe-Bücherei sieht in jedem Geschoss anders aus.
Ernst-Abbe-Bücherei
Engelplatz 2
07743 Jena
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 10 bis 19 Uhr
Samstag: 10 bis 17 Uhr
Einzigartiger Klassiker: Krämerbrücke Erfurt
Weit über Thüringen hinaus als architektonische Besonderheit bekannt, ist die mittlerweile 700 Jahre alte Krämerbrücke in Erfurt. Die 120 Meter lange, mit 32 Häusern bebaute (und bewohnte) Brücke ist die längste ihrer Art in Europa und lädt beim Spaziergang zu einer Zeitreise ein. Sowohl der Blick von außen, als auch der Gang über die Brücke zwischen feinsten Fachwerkhäusern und Läden lohnt sich.

Einmalig nördlich der Alpen: die Krämerbrücke lockt in die mittelalterliche Altstadt von Erfurt.
Adresse:
Krämerbrücke
99084 Erfurt
Prestige-Projekt der DDR: das Panorama Hotel in Oberhof
Überbleibsel des „Kurortes der Werktätigen“ ist das in Oberhof zu DDR-Zeiten auf Vorschlag von zwei jugoslawischen Architekten errichtete Hotel Panorama. Die beiden Gebäudekomplexe sind dafür raffiniert zwei Sprungschanzen nachempfunden, ganz im Sinne des traditionsreichen Wintersportorts. Es war eine der liebsten Urlaubsdestinationen Walter Ulbrichts und gleich mehrmals Kulisse von Sandmännchen-Folgen. Die Architektur sollte über die abgeriegelten Grenzen der DDR hinaus strahlen.

Das 1969 in Oberhof im Thüringer Wald als „Interhotel“ errichtete „Hotel Panorama“.
Die beiden elf- bzw. zwölfgeschossigen Hotelgebäude, mittlerweile von einer privaten Kette betrieben, sind auch heutzutage noch das größte Hotel in Thüringen. Die schräg gegenüberliegenden, in unterschiedliche Richtungen stehenden „Schanzen“ ragen deutlich heraus und sind schon von weitem zu sehen. In ihrer Zweisamkeit strahlen sie jedoch auch eine harmonische Einheit aus, die je nach Perspektive unterschiedliche Wirkungen entfaltet.
Hotel Panorama
Theo-Neubauer-Straße 29
98559 Oberhof
Noch schiefer als in Pisa: der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen
Im thüringischen Bad Frankenhausen ist der Turm der gotischen Oberkirche „Unserer Lieben Frauen am Berge“ ein echter Blickfang und tatsächlich noch schiefer als der sogenannte Schiefe Turm von Pisa. Grund hierfür sind die Salz- und Gipssteinablagerungen von vor hunderten Millionen Jahren, die sich nun auflösen. Um die weitere Neigung des Turms zu verhindern, gab es 1935 die temporäre Lösung, den Turm per Ringanker am Kirchenschiff zu befestigen. 2016 wurde der 56 Meter hohe Turm dauerhaft mit einer Stützkonstruktion gesichert.

Grund für die Schieflage des Turms in Bad Frankenhausen: Salz- und Gipssteinablagerungen, welche sich langsam auflösen.
Schwedengasse
06567 Bad Frankenhausen/Kyffhäuser
Hinweis: Der Schiefe Turm kann aktuell aufgrund von Baumaßnahmen nicht betreten werden.

Sagen und Mythen des Ostens
Denkmal des Nationalsozialismus: ehemaliges Gauforum in Weimar
Das zu NS-Zeiten nie vervollständigte ehemalige Gauforum in Weimar ist exemplarisch für die totalitäre Propagandamaschinerie jener Zeit. Sie wollte nichts anderes als eine komplette Umgestaltung der deutschen Städte im Sinne der NSDAP bewirken. In Weimar musste unter anderem für die drei Gebäudekomplexe der Vimaria-Brunnen aus dem Jahr 1875 weichen. Wie kann man mit einem solchen Architektur-Erbe umgehen?
Viel Zwischennutzung: Zuerst von der sowjetischen Militäradministration nach dem Zweiten Weltkrieg genutzt, wurden in der DDR verschiedene Schulen und in der neu getauften, jetzt ausgebauten Mehrzweckhalle verschiedene Industriebetriebe, Gewerbe und Gastronomie angesiedelt. Nach der Wende und vielen Diskussionen in der Stadtbevölkerung ist die Mehrzweckhalle heute ein Shopping-Center. In den anderen Gebäuden sind das Thüringer Landesverwaltungsamt und das Museum für Zwangsarbeit im Nationalsozialismus zu finden.
Jorge-Semprún-Platz
99423 Weimar
Öffnungszeiten:
Jederzeit von außen zu besichtigen.
Mehr Informationen zu der Geschichte finden Sie auf der Website des Gauforums in Weimar.
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