Do-it-yourself-Projekte, sogenannte DIYs, werden immer beliebter. Einen Garten anzulegen, um frisches Gemüse zu ernten, Geschirr selbst zu töpfern oder Kaputtes zu reparieren, um alten Schätzen neues Leben einzuhauchen – all das liegt im Trend. Oft gibt es dafür in Städten auch ein breites Hilfsangebot: Repair-Cafés, Gemeinschaftsgärten, Töpferräume oder frei zugängliche Werkstätten.

Das Bauhaus Toom hat nun ein Ranking von 80 deutschen Städten veröffentlicht. Die bayerischen Städte Fürth, Augsburg, Erlangen und Regensburg haben es dabei in die Top 20 geschafft. Untersucht wurde dabei nicht nur die Anzahl der Kreativ-Angebote, sondern auch deren Dichte, damit kleinere Städte ebenfalls eine Chance haben. Je mehr Angebote eine Stadt pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner bietet, desto höher fällt der Score aus.

Fürth, Augsburg, Erlangen und Regensburg führen in Bayern die DIY-Liste an

Fürth liegt mit rund 132.600 Einwohnern auf Platz sieben im DIY-Ranking. Zwar hat die Stadt bei Nürnberg kein Repair-Café, dafür aber gleich fünf Gemeinschaftsgärten, vier Töpferräume und eine offene Werkstatt. Augsburg kratzt mit Platz 11 ganz knapp an der Top-10-Liste. Dafür kann die Stadt mit zwei Repair-Cafés, elf Gemeinschaftsgärten, acht Töpferräumen und zwei Werkstätten punkten.

Erlangen kommt auf zwei Repair-Cafés, vier Gemeinschaftsgärten, drei Töpferräume und keine Werkstatt. Regensburg hat kein Repair-Café, dafür aber sechs Gemeinschaftsgärten und fünf Töpferräume – ebenfalls ohne Werkstatt.

Die Landeshauptstadt München ist dagegen auf Platz 32 abgerutscht, hat aber trotz der großen Konkurrenz in der Metropole mit ihren rund 1,6 Millionen Einwohnern dennoch ein breites Angebot: elf Repair-Cafés, 42 Gemeinschaftsgärten, 28 Töpferräume und fünf Werkstätten.

Diese deutschen Städte sind die Top 5 im DIY-Ranking

  1. Trier; Rheinland-Pfalz
  2. Podsdam; Brandenburg
  3. Mainz; Rheinland-Pfalz
  4. Chemniz;Sachsen
  5. Freiburg; Baden-Württemberg