Wie kann es gelingen, mehr bezahlbaren Wohnraum im städtischen Bestand zu schaffen? Welche politischen, planerischen und praktischen Ansätze sind notwendig, um bestehende Gebäude und Quartiere nachhaltig, qualitätsvoll und trotzdem sozial ausgewogen weiterzuentwickeln? Rund 40 Expert*innen, darunter auch Anja Bierwirth, Leiterin des Forschungsbereichs Stadtwandel am Wuppertal Institut, haben sich im Rahmen der acatech-Arbeitsgruppe im Projekt „Bauen & Wohnen: Plattform für Vernetzung, Synthese und Transfer“ mit diesen Fragen beschäftigt und konkrete Handlungsoptionen für Bund, Länder und Kommunen erarbeitet. Diese werden Anfang September in zwei Publikationen der acatech Reihe IMPULS veröffentlicht.

Auf der Fachkonferenz „Bestand neu gestalten! Perspektiven für bezahlbares Wohnen in der Stadt“, die am 1. Oktober 2026 in Berlin stattfindet, bringt acatech zu diesen Aspekten Expert*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Praxis zusammen: mit Impulsen und Panels zu den Projektergebnissen, zu praxisnahen Lösungsansätzen für effizientere Prozesse und Strategien, zu sozialen und technischen Themen sowie Beispielen aus der Praxis. Im Rahmen von drei Podiumsdiskussionen entsteht so Austausch zu konkreten Herausforderungen und Chancen mit den Gästen. Vertreter*innen des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) tragen ebenfalls mit Grußworten beziehungsweise Impulsen zur Fachkonferenz bei. 

Ein weiterer Bestandteil der Veranstaltung ist ein Gallery Walk – hier stellen ausgewählte Projekte ihre Ansätze für mehr Bezahlbarkeit vor. Er bietet die Gelegenheit, mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und Impulse für die eigene Praxis mitzunehmen. Im Rahmen des Gallery Walk stellen Dr. Steven März und Lynn Verheyen aus dem Forschungsbereich Stadtwandel am Wuppertal Institut das Projekt „Soziale Innovationen in Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung“ (SInBa) vor.

Die Fachkonferenz richtet sich an Expert*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung im Kontext Bauen und Wohnen. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Zahl der Plätze ist jedoch begrenzt und eine vorherige Anmeldung im nachfolgenden Link daher notwendig.