Die erste Runde im Niederrheinpokal bedeutete für die Fußballer des 1. FC Wülfrath zugleich das Aus in dem attraktiven Wettbewerb. Der Klub wird es verschmerzen können, immerhin zog die Mannschaft von Joscha Weber gleich zum Start mit dem MSV Duisburg das große Los. Und es lohnte, das Heimrecht zu behalten. Denn der Umzug zum Nachbarn SSVg Velbert in die schmucke IMS Arena bescherte den hiesigen Fans und dem eigenen Team ein Erlebnis, das haften bleibt. Hier einige Stimmen nach dem Abpfiff der Pokalpartie.

Michaela Massenberg (2. Vorsitzende 1. FC Wülfrath): „Ein wirklich gelungener Fußballabend mit viel Stimmung und einer tollen Kulisse. Unsere Mannschaft hat mit einer starken Leistung viel dazu beigetragen, sich gut aus der Affäre gezogen und damit viel Werbung für uns als Verein gemacht. Nach dem Abpfiff sind wir froh, dass auch organisatorisch alles prima geklappt hat. Großer Dank an unsere vielen eigenen Helfer, aber auch an den MSV Duisburg, der uns im Vorfeld unterstützte, und an die SSVg Velbert, die nicht nur die Anlage zur Verfügung stellte, sondern uns darüber hinaus mit Rat und Tat zur Seite stand.“

Dietmar Hirsch (Trainer MSV Duisburg): „Unsere Pflichtaufgabe haben wir erfüllt und einen ersten Grundstein für ein erneutes Erreichen der DFB-Pokalrunde gelegt. Wir haben heute das Team so aufgestellt, dass auch die Jungs, die zuletzt nicht so viele Spielanteile hatten, ihre Einsatzzeiten bekommen. Wülfrath spielte phasenweise mutig nach vorne und hat sich mit dem späten Gegentor für seinen engagierten Auftritt zu Recht belohnt.“

Jan-Simon Symalla (21-jähriger Offensivspieler des MSV Duisburg): „Wir haben uns lange Zeit schwergetan. Die Räume in der Mitte waren sehr eng, auch über die Außenpositionen sind wir nicht richtig durchgekommen. Aber solche Spiele musst du einfach mitnehmen. Am Ende fragt dann keiner mehr, wie du gewonnen hast. Wir sind eine Runde weiter und nur das zählt.“

Joscha Weber (Trainer 1. FC Wülfrath): „Wir sind sehr zufrieden und können stolz darauf sein, was unsere Mannschaft heute geleistet hat. Eine engagierte, absolut überzeugende Vorstellung. Wir haben weitgehend genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Das späte Tor haben wir uns redlich verdient. Wir hatten ja zuvor schon ein, zwei ganz dicke Chancen. Hinten raus war es kräftemäßig etwas schwieriger. Aber die Jungs haben wirklich alles gegeben, gut gegen den Ball gearbeitet und die Niederlage absolut in Grenzen gehalten. Zur Pause nur 0:1 hinten zu liegen, war natürlich riesig.“