
Stand: 31.08.2026 14:09 Uhr
Wegen möglicher Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg: Rund 17.500 Menschen müssen in Hannover-Misburg im Oktober vorübergehend ihre Wohnungen und Häuser verlassen.
Bei Sondierungsarbeiten im Bereich des geplanten neuen Quartiers Steinbruchsfeld-Ost wurden nach Angaben der Feuerwehr zwei Verdachtspunkte entdeckt. Sie sollen am 4. Oktober genauer untersucht werden. Falls sich der Verdacht bestätigt, könnten gefundene Kampfmittel noch am selben Tag entschärft werden. Dafür wird rund um die Fundstellen ein Sicherheitsbereich mit einem Radius von einem Kilometer eingerichtet. Die Bewohnerinnen und Bewohner müssen das Gebiet ab 9 Uhr verlassen. Eine Rückkehr wird nach Einschätzung der Feuerwehr voraussichtlich erst am Abend möglich sein.
Betreuungsstelle für Betroffene eingerichtet
Für Betroffene richtet die Stadt eine Betreuungsstelle in der IGS Roderbruch ein. Kostenlose Busse sollen von mehreren Haltestellen im Evakuierungsgebiet dorthin fahren. Menschen mit Gehbehinderung können einen Krankentransport anfordern. Die Feuerwehr empfiehlt unter anderem, benötigte Medikamente, Spezial- oder Säuglingsnahrung sowie ausreichend Kleidung mitzunehmen. Ob die eigene Adresse innerhalb des Evakuierungsbereichs liegt, können Betroffene vorab über eine Online-Karte der Stadt prüfen.

Doch am Gewicht merkte er, dass er da in Diepenau etwas ziemlich Gefährliches ausbuddelt hatte – und rief die Polizei.

350 Menschen waren am Morgen von der Evakuierung betroffen. Die Anwohner durften am Vormittag in ihre Wohnungen zurückkehren.

Diesmal mussten Panzerfäuste aus dem Zweiten Weltkrieg beseitigt werden. Die B27 ist wieder frei.
Dieses Thema im Programm:
NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 31.08.2026 | 13:30 Uhr
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