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Werder hat einen neuen Holländer! Seit Montag steht Youri Regeer (23) an der Weser unter Vertrag, kommt per Leihe für ein Jahr (inkl. Kaufoption: 5 Mio. Euro) von Top-Klub Ajax. Bei Werder soll er die Lücke im Mittelfeld schließen, die Jens Stage (29) durch seinen monatelangen Ausfall hinterlässt. Zumindest ist das sein Ziel.
„Ich möchte Verantwortung übernehmen und traue mir das auch zu. Ich muss zeigen, dass ich auf dem Platz abliefern kann“, sagt Regeer bei seiner Vorstellung. Vergleicht man die Scorer-Werte zwischen Stage (zehn Tore) und Regeer (null Tore) des letzten Jahres, ist der Unterschied jedoch groß. Der Neuzugang weiter: „Da ich in der vergangenen Saison fast immer auf der Sechs gespielt habe, bin ich nicht so oft vor das Tor gekommen. In der Jugend habe ich aber gezeigt, dass ich auch torgefährlich bin.“

Victor Boniface (25/Leverkusen) floppte bei Werder
Foto: Carmen Jaspersen/dpa
Mit Werder selbst hat er in der Vergangenheit wenig Berührungspunkte gehabt. Das wird vor allem durch eine überraschende Aussage deutlich. Regeer: „Ich habe schon das eine oder andere Spiel gesehen. Ich kenne Pizarro, Davy (Klaassen, d. Red.) und Boniface. Diese großen Spieler eben.“
Neuer Star verbindet Werder Bremen mit Mega-Flop
Klar: Pizarro ist eine Vereins-Legende und Klaassen hat in zwei Jahren an der Weser zumindest gute Leistungen gezeigt. Doch Victor Boniface (25) in einem Atemzug mit den beiden zu nennen, verwundert sehr. Schließlich geht der Leih-Wechsel des Nigerianers als einer der größten Flop-Transfers in die Werder-Geschichte ein. Darüber sind sich in Bremen alle einig. Kurios: Regeer erbt auch die Nummer 44 von Boniface. Mit dem Ex-Bremer hat das jedoch nichts zu tun. Regeer: „Ich habe mein Debüt damals mit der Nummer gefeiert. Deshalb habe ich sie genommen.“
Zunächst sah es gar nicht danach aus, als würde Regeer an die Weser wechseln. Zudem schien er eigentlich als möglicher Puertas-Ersatz infrage zu kommen. Durch den Stage-Ausfall ändert sich das jedoch. Der Mittelfeldspieler: „Den ersten Kontakt gab es vor einigen Wochen. Zwischendurch haben wir dann nicht gesprochen. Am Sonntagmorgen kam dann aber der Anruf und abends saß ich schon im Auto nach Bremen.“