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Tokio – Die japanische Polizei hat am Montag einen Mann festgenommen, der 30 Hamster in einem sogenannten Liebeshotel getötet haben soll – möglicherweise bei einem Sexritual. Es ist bereits seine zweite Festnahme. Schon Wochen zuvor wurde der Japaner einmal verhaftet, da er etwa 20 Hamster zu Tode getrampelt haben soll.

Der 36-jährige Verdächtige arbeitet an einer Oberschule in der Präfektur Iwate. Laut Polizei hat er die Taten mit zwei verschiedenen Frauen begangen. Tatort: sogenannte „Love Hotels“, also Stundenhotels für Paare. Dabei soll der Mann die Nager getötet und damit gegen Japans Tierschutzgesetze verstoßen haben. Auch die beiden Frauen wurden festgenommen, sagte Hiroyuki Nasu, ein ranghoher Polizeibeamter aus der Stadt Miyako in der Präfektur Iwate, laut AFP.

Bereits im Juli verhaftet

Bei der jüngsten Festnahme am 31. August geht es um eine Tat Ende März, die er mit einer 20-jährigen Frau begangen haben soll. Die etwa 30 Hamster habe er damals „grundlos getötet“. Erstmals festgenommen worden war der Mann bereits im Juli. Damals ging es um einen separaten Vorfall im Februar, bei dem er gemeinsam mit einer 19-jährigen Frau rund 20 Hamster getötet haben soll.

Videoaufnahmen von Tötungen

Auf dem von der Polizei beschlagnahmten Smartphone des Verdächtigen fanden die Ermittler Videos der Tötungen sowie Chatnachrichten, die belegen sollen, dass die Tat gemeinsam geplant wurde. Laut Nasu lautete eine der Nachrichten: „Wo werden wir die Hamster töten und dabei Spaß haben?“