Nach einer „verdächtigen Wahrnehmung“ sind die beiden Start- und Landebahnen des Münchner Flughafens am Sonntag kurzzeitig für Starts gesperrt worden. Es habe kein Flugzeug mehr abheben dürfen, erklärte ein Sprecher der Bundespolizei. Landungen seien dagegen trotzdem möglich gewesen. Zuerst hatte der Merkur über den Vorfall berichtet.

Ein Pilot hatte demnach am Sonntag um kurz nach 16 Uhr etwas Verdächtiges wahrgenommen und die Sicherheitsbehörden informiert. Polizisten der Bundes- und Landespolizei suchten daraufhin die Umgebung ab, konnten aber nichts finden. Gegen 16.45 Uhr wurden die Start- und Landebahnen dann wieder freigegeben.

Worum es sich bei der „verdächtigen Wahrnehmung“ konkret handelte, blieb unklar. Es sei nichts gefunden worden, so der Sprecher. Daher wolle er auch nicht von einem Drohnenvorfall sprechen.

Es ist nicht der erste derartige Vorfall am Münchner Flughafen. Ende Mai war der Flugverkehr am Münchner Airport eine Stunde lang ausgesetzt worden, nachdem zwei Piloten unabhängig voneinander eine Drohne gesichtet hatten. Auch im November 2025 gab es eine mutmaßliche Drohnensichtung über dem Gelände.