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Nach zwei Pleiten zum Bundesliga-Auftakt mit bereits sieben Gegentoren steht Gladbach am Samstag beim SC Freiburg (15.30 Uhr/Sky) mächtig unter Druck, endlich die ersten Punkte einzufahren. Nach den Ausfällen von Jens Castrop (23, Schulter-Operation), Enzo Leopold (26, Kreuzbandriss) und Zento Uno (21, Trainingsrückstand) hat Trainer Eugen Polanski (40) aber besonders im zentralen, defensiven Mittelfeld nicht mehr viele Alternativen. Löst nun Florian Neuhaus (29) Gladbachs zentrales Problem?
Beim 3:4 gegen Elversberg durfte dort sogar Matthieu Nguefack (18) seine Startelf-Premiere in der Bundesliga feiern – der Youngster benötigt trotz all seines Talents aber sicher noch Zeit, um dort die Dauerlösung zu werden. Deshalb könnte nun der erfahrene Neuhaus (der 207 Bundesliga-Partien und sechs A-Länderspiele auf seinem Konto hat), aber bei den ersten beiden Saisonspielen nicht einmal im Kader stand, wieder ein Thema werden. Polanski auf die Frage, ob Neuhaus eine neue Chance bekommt: „Ich glaube schon, dass Flo im Training vernünftige Zeichen setzt. Es ist klar, dass er spielen will und auch im Kader sein will. Aber wir mussten eben Entscheidungen treffen.“
Hört sich nicht wirklich danach an, dass Neuhaus in Freiburg plötzlich neben dem definitiv gesetzten Philipp Sander (28) wieder im defensiven Mittelfeld auf dem Rasen stehen wird. Stattdessen könnte ein anderer Gladbach-Routinier in Freiburg in die Startelf zurückkehren – Kevin Stöger (33). Polanski bestätigt: „Wir haben mit Sicherheit auch noch den Stögi, der gegen Elversberg nur auf der Bank gesessen hat. Im ersten Spiel in Leipzig hat er auch kein ganz so schlechtes Spiel gemacht. Am Samstag war auch die Überlegung, ihn mit seiner großen Erfahrung hereinzubringen. Wir haben ihn nur nicht gebracht, weil wir aufgrund von Verletzungen anders wechseln mussten.“