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Meerbusch (NRW) – Mittwochabend hat ein junger Mann (23) gegen 20.45 Uhr die Polizeiwache Meerbusch (Kreis Neuss) betreten und die dort anwesenden Polizisten informiert, dass vor dem Gebäude zwei Molotowcocktails liegen würden – wenig später fiel mindestens ein Schuss.
Als er dann mit den Polizisten zu der Stelle gegangen ist, sie liegt ungefähr 50 Meter entfernt von der Polizeiwache, zog er plötzlich ein Messer und griff die Beamten an. Dabei soll er geäußert haben, dass er sterben wolle. Einer der Polizisten schoss auf den Messerangreifer. Er wurde getroffen und schwer verletzt. Er wird zurzeit im Krankenhaus notoperiert. Die Polizisten blieben dagegen unverletzt.

Die Polizei stellte zwei Molotowcocktails sicher
Foto: Jan Ohmen
Entschärfer sicherten Molotowcocktails
Die Ermittler vermuten, dass er möglicherweise psychisch krank ist und erschossen werden wollte. Die Polizei Düsseldorf hat die Ermittlungen am Tatort übernommen, der Bereich ist für die Spurensicherung weiträumig abgesperrt. Außerdem wurden Entschärfer alarmiert, um die Molotowcocktails zu sichern.