Man sollte als österreichische Autorin vorsichtig im Umgang mit dem Wort „Frau“ sein, wenn man dereinst noch in einem feministischen Sammelband veröffentlicht werden will, scheint es. Das erfährt jetzt Gertraud Klemm. Nun tobt um sie auf Social Media ein Wirbel. Grund ist der im September erscheinende Titel Das Pen!smuseum – das „!“ steht für ein „i“. Bisher war Klemm als eine von mehreren Beiträgerinnen prominent am Cover angeführt, nun soll das Buch allerdings ganz ohne ihr Zutun erscheinen. Der Anlass: zwei Texte im STANDARD vor einigen Jahren.