Als Peter Boschella vor zwei Jahren in den wohlverdienten Ruhestand ging, hatte er plötzlich viel Zeit zum Radfahren und Wandern, Hobbys, die er mit Ehefrau Elke teilt. Als im Herbst vergangenen Jahres die Tage immer kürzer und dunkler und die Abende länger wurden, schien die Zeit gekommen, endlich den schon länger geträumten Traum vom eigenen Buch in die Tat umzusetzen. „Ich bin aufgewachsen mit Astrid Lindgren, mit Enid Blyton, Oliver Hassenkamp und vielen anderen mehr. Karl Mey kam mir allerdings nicht auf den Tisch“, erzählt der 65-Jährige lachend und verrät, dass er, gemeinsam mit seiner Frau, ein schönes Mittagsritual pflegt: „Dann liegen wir in unseren Sesseln und lesen eine Stunde lang.,“ Keine Krimis, sondern aktuelle Belletristik oder Klassiker wie Hans Falladas „Wer einmal aus dem Blechnapf frisst“. In einer Zeit schlechter Nachrichten bräuchten er und seine Frau keine zusätzliche Dramatik in Form von Krimis, weder auf dem Papier noch im Fernseher. Lieber schauten sie sich im Kino eine schöne Geschichte an oder läsen gute Geschichten, wie sie sein Lieblingsschriftsteller, der Schweizer Alex Capus , erzähle.
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