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Der Bestsellerautor verrät im exklusiven Interview, wie Träume zu Thrillern werden und warum er einen Hippie-Detektiv erschuf.
Thriller-Autor Ethan Cross offenbart faszinierende Einblicke in die Psyche eines Bestsellerautors, der nach zwölf Bänden seiner erfolgreichen Ackerman-Reihe einen völlig neuen Weg einschlägt. Cross, der sich selbst als luziden Träumer bezeichnet, schöpft seine Inspiration aus einer ungewöhnlichen Quelle: seinen Träumen, die „oft wie Filme ablaufen“. Das exklusive Interview auf 24books.de zeigt die kreative Bandbreite des Autors.
Der Bestsellerautor Ethan Cross verrät, wie Träume zu Thrillern werden und warum er einen Hippie-Detektiv erschuf. © Kylee Kidd
Der Autor enthüllt, wie er seinen neuen Protagonisten Baxter Kincaid entwickelte – einen „Hippie-Pazifisten-Vigilanten“, der keine Waffe trägt und Gewalt ablehnt. Diese radikale Abkehr von seinem düsteren Ackerman-Universum zeigt Cross‘ beeindruckende kreative Bandbreite. Besonders bemerkenswert ist seine Offenheit über die psychologischen Herausforderungen des Schreibens: „Man kann nicht an so dunkle Orte gehen, wo man so gebrochen ist, dass man bereit wäre zu töten, und dann einfach weitermachen, als wäre nichts passiert“ .
Cross‘ größtes „Problem“ als Autor wird Thriller-Fans elektrisieren: „Ich habe mehr Ideen, als in das Buch passen“. Mit seiner einzigartigen Technik der „Mikrospannung“ und seinem Talent für psychologische Tiefe verspricht jedes seiner Werke ein unvergessliches Leseerlebnis. Seine leidenschaftliche Aussage, er habe „die feste Absicht, während der Arbeit an einem neuen Manuskript zu sterben“, unterstreicht seine unerschöpfliche Kreativität.
Einen Thriller zu schreiben, gleicht eher einem Marathon, als einem Sprint. Ethan Cross hat es mit seinen erfolgreichen Büchern gezeigt, wie es funktioniert.