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Stand: 13.07.2025 23:14 Uhr

Angesichts der russischen Bedrohung erhöht Frankreich seinen Verteidigungsetat drastisch. Die Internationale Atomenergieagentur berichtet von Schüssen an dem von Russland besetzten Atomkraftwerk Saporischschja.

13.07.2025 • 23:14 Uhr


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13.07.2025 • 21:41 Uhr


Frankreich investiert 6,5 Milliarden Euro in Verteidigung

Frankreich erhöht sein Verteidigungsbudget angesichts der russischen Bedrohung schneller als geplant. Wie Präsident Emmanuel Macron am Vorabend des Nationalfeiertags ankündigte, sind für 2026 Zusatzausgaben von 3,5 Milliarden Euro und für 2027 von drei Milliarden Euro geplant. 

„Wir werden also im Jahr 2027 64 Milliarden Euro für unsere Verteidigung ausgeben. Das ist das Doppelte des Budgets, das den Streitkräften 2017 zur Verfügung stand“, sagte Macron in seiner traditionellen Ansprache vor den Streitkräften. Ursprünglich war die Verdoppelung des Budgets bis 2030 geplant.

Macron sagte mit Blick auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, dass „die Freiheit seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 noch nie so bedroht“ gewesen sei und „der Frieden auf unserem Kontinent noch nie so sehr von unseren gegenwärtigen Entscheidungen abgehangen“ habe. Um der Bedrohung gewachsen zu sein, müsse Frankreich in mehr Munition, Drohnen, Luftverteidigung sowie die elektronische Kriegsführung und Waffensysteme im Weltall investieren.

13.07.2025 • 17:35 Uhr


Russland verstärkt Angriffe auf Inseln im Dnipro-Flussdelta

Russische Truppen haben ihre Bemühungen zur Eroberung der Inseln im Dnipro-Flussdelta südlich der Hafenstadt Cherson verstärkt. Die Zahl der täglichen Angriffe habe sich von zwei bis drei auf inzwischen sechs bis zehn erhöht, sagte Wladislaw Woloschin, Sprecher der für diesen Abschnitt zuständigen ukrainischen Streitkräfte, dem staatlichen Fernsehen.

„Der Feind will damit bestimmte Brückenköpfe in der Region bilden“, erklärte Woloschin.  Die russischen Angriffe seien bisher abgeschlagen worden. Die ukrainischen Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. 

Wer die Dnipro-Inseln kontrolliert, hat nach Ansicht ukrainischer Militärs einen erheblichen taktischen Vorteil. Sollte es russischen Einheiten gelingen, die Inseln zu kontrollieren, wäre ein Vordringen auf das Festland im äußersten Süden der ukrainischen Verteidigungslinien nicht auszuschließen. Zudem wäre dadurch jede Schifffahrt in der Region blockiert.

13.07.2025 • 16:44 Uhr


Russische Truppen erobern Siedlung Karl Marx

Russische Truppen haben nach eigener Darstellung die Siedlung Karl Marx in der ostukrainischen Region Donezk eingenommen. Damit sei die Eroberung der von Russland beanspruchten Region Donezk beinahe vollständig abgeschlossen, berichtete die russische Staatsagentur Tass unter Berufung auf Militärs. Lediglich zwei Siedlungen stünden noch unter der Kontrolle ukrainischer Einheiten. Aus Kiew gab es dafür keine Bestätigung. 

13.07.2025 • 16:44 Uhr


IAEA: Schüsse am Atomkraftwerk Saporischschja

Ein Team der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) hat nach eigenen Angaben am Samstagabend Hunderte Schüsse aus Handfeuerwaffen nahe dem von Russland besetzten ukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja gehört. Die große Zahl der Schüsse sei ungewöhnlich, teilte die mit den Vereinten Nationen verbundene Organisation mit. Die Schüsse seien ab 22 Uhr Ortszeit über etwa eine Stunde abgefeuert worden. Die Behörde bemühe sich um weitere Informationen zu dem Vorfall.

13.07.2025 • 15:16 Uhr


Selenskyj: 1.800 russische Drohnenangriffe in einer Woche

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat dem russischen Militär eine zunehmende Terrorisierung der Zivilbevölkerung vorgeworfen. Allein in der zu Ende gehenden Woche habe Russland 1.800 Drohnen gestartet und mehr als 1.200 Gleitbomben auf die Ukraine abgeworfen. Hinzu kämen 83 Raketen verschiedenen Typs, schrieb er auf Telegram. „Die Russen verstärken den Terror gegen Städte und Gemeinden, um unsere Menschen noch mehr einzuschüchtern.“

13.07.2025 • 11:26 Uhr


Ukraine: Mutmaßliche Attentäter des russischen Geheimdienstes getötet

Der ukrainische Geheimdienst SBU hat nach eigenen Angaben in der Region Kiew mehrere Agenten des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB getötet. Sie sollen vor einigen Tagen einen SBU-Oberst erschossen haben. Das Versteck der beiden von Russland angeworbenen Täter sei durch verdeckte Ermittlungen und aktive Spionageabwehr entdeckt worden, teilte Geheimdienstchef Wassyl Maljuk in einem auf Telegram veröffentlichten Video mit. Eigentlich sollten sie festgenommen werden, doch: „Bei der Festnahme haben sie Widerstand geleistet, es kam zu einem Feuergefecht, so dass die Schurken liquidiert wurden.“

Der Tod sei die einzige Perspektive für solche Verbrecher, betonte Maljuk. Tatsächlich sind am Ende des Videos zwei Leichen hinter Maljuk zu erkennen. Mutmaßlich handelt es sich um die beiden Getöteten, einen Mann und eine Frau.

Der SBU macht den FSB für die Tötung von Oberst Iwan Woronytsch am Donnerstag in Kiew verantwortlich. Der Geheimdienstler soll in die Organisation von Sabotageakten beim Kriegsgegner Russland verantwortlich gewesen sein. Bei ihrer Verteidigung gegen die russische Invasion verübt die Ukraine immer wieder Anschläge tief im russischen Hinterland.

13.07.2025 • 11:22 Uhr


Russland nimmt offenbar weitere Dörfer ein

Russische Streitkräfte haben nach eigenen Angabe zwei weitere Ortschaften in der Region Donezk in der Ostukraine eingenommen. Demnach handelt es sich um die Dörfe Mykolaiwka und Myrne.

Konfliktparteien als Quelle

Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden.

13.07.2025 • 09:29 Uhr


Verletzte in Cherson und Saporischschja

Bei russischen Angriffen auf die südukrainische Region Cherson ist nach Behördenangaben ein Mensch verletzt worden. Ein 61-Jähriger sei in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte die Militärverwaltung der Region auf Telegram mit.

Auch in Saporischschja soll es laut Behörden einen Verletzten gegeben haben.

13.07.2025 • 04:08 Uhr


Nordkorea bekräftigt Unterstützung Russlands

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat bei einem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow bekräftigt, Russland bedingungslos im Krieg gegen die Ukraine zu unterstützen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA berichtete, sagte Kim gegenüber Lawrow, dass man „in allen strategischen Fragen die gleichen Ansichten“ habe und „die von der russischen Führung getroffenen Maßnahmen zur Beseitigung der Ursachen der Ukraine-Krise (…) auch in Zukunft bedingungslos unterstützen“ werde.

Das Treffen zwischen Kim und Lawrow war am Samstag in der nordkoreanischen Küstenstadt Wonsan, wo der nordkoreanische Machthaber kürzlich die Fertigstellung einer neuen Ferienanlage zelebriert hatte. 

13.07.2025 • 09:29 Uhr


Russland meldet 36 ukrainische Drohnen

Russland hat nach Angabe des Verteidigungsministeriums in der Nacht 36 ukrainische Drohnen über vier Regionen abgeschossen. 26 davon wurden demnach über der Region Belgorod abgeschossen, die restlichen über den Gebieten Woronezh, Lipezk und Nischni Nowgorod.

13.07.2025 • 04:06 Uhr


Der Liveblog vom Samstag zum Nachlesen

Weite Teile der von russischen Truppen besetzten südukrainischen Region Saporischschja sind ohne Strom- und Wasserversorgung. Durch russische Angriffe sollen mindestens vier Menschen in der Ukraine getötet worden sein.