Keine Frage: Als stolzer Mieter einer kleinen Wohnung in bester Citylage hat Mullefluppets Kollege ein großes Herz für die amtlichen Wächter(innen!) über den ruhenden Individualverkehr. Schließlich sind die gefühlt rund um die (Park-)Uhr unterwegs, um Blechsündern aller Art einen saftigen Denkzettel zu verpassen – und sorgen so dafür, dass er zumindest eine Chance hat, beizeiten ein halbwegs nahegelegenes Plätzchen für sein betagtes Vehikel zu ergattern. Fragt sich eben nur, wo. „Neulich hatte ich doch glatt verdrängt, dass die Bewohnerparkzonen schon vor etlichen Wochen neu zugeschnitten worden sind“, stöhnte der gute Mann jetzt. „Ich war einfach nur froh, dass ich mit meiner kleinen Kiste für ein paar Tage eine komfortable Lücke gleich um die Ecke erobern konnte, um endlich wieder aufs Fahrrad umzusteigen.“

Den Rest kann man sich denken. Natürlich flatterte alsbald ein durchaus gebührenpflichtiger amtlicher Gruß hinter den Scheibenwischer, nach dem Motto: falsch abgebogen, gratis Parken war für dich hier gestern! Merke also: Wahrscheinlich ist der leicht kopflose Kollege keineswegs der Einzige, der dem Stadtsäckel derzeit aus purer Zerstreutheit das eine oder andere zusätzliche Pölsterchen beschert. Inzwischen hat er sein Automobil natürlich umplatziert – und strampelt weiter, um die unplanmäßige Lücke im eigenen Portemonnaie zu kompensieren. Weil sich zumindest seine Tankanzeige vorerst keinen Millimeter mehr bewegt, wa …

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