Sagt Ihnen der Name Maurice Garin etwas?  Nein? Willi ist auch nur durch Zufall auf ihn gestoßen, als er sich nämlich als bekennender Tour-de-France-Fan mit der Geschichte des Radrennens beschäftigte. Und siehe da: Auf den Tag genau vor 122 Jahren gewann dieser flinke Franzose die erste Ausgabe der Tour. Am Ende lag er fast drei Stunden vor dem Zweitplatzierten – ein Abstand, von dem selbst der aktuelle Überflieger Tadej Pogačar nur träumen kann. Dazu kam es allerdings nur, weil der eigentlich vor ihm liegende Hippolyte Aucouturier disqualifiziert wurde. Der hatte sich nämlich zeitweise von einem Auto ziehen lassen.

Willi hat für diese Art der Vorteilsbeschaffung jenseits von Pillen und Spritzen volles Verständnis. Denn die Fahrer hatten damals im Ziel, so sie es denn erreichten, 2428 Kilometer in den Knochen, verteilt auf sechs Etappen, was einer durchschnittlichen Länge von knapp 405 Kilometern entspricht. Da kommt jeder Abschleppdienst gerade recht. Und eigentlich jede Art von alternativem Mobilitätsangebot. Der Meinung war offensichtlich der bravouröse Garin auch, denn er wurde ein Jahr später selbst disqualifiziert. Weil er nämlich die Eisenbahn genutzt hatte, um schneller ans Ziel zu kommen. Nicht fair, aber nachvollziehbar.

Und damit zurück zum Kollegen Michael Antwerpes am Etappenziel, wa!