Für die nächsten Tage wird Sommerwetter mit Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke vorhergesagt. Deshalb weist die Stadt auf die neuen Regeln für den Badepark-Besuch hin.

An den beiden Hitzewochenenden Ende Juni sorgte der Besucheransturm rund um den Badepark für teilweise chaotische Zustände. Verkehrswidriges Parken in der Badallee und den umliegenden Wohngebieten behinderten den Verkehr und gefährdeten im Notfall die Zufahrt von Einsatzfahrzeugen. Aus diesem Grund sah sich die Stadt veranlasst, unter anderem eine Besucher-Obergrenze festzulegen.

„Für ein angenehmes und entspanntes Badeerlebnis hat die Werkleitung nun folgende Regelung eingeführt: Badegäste werden gebeten, ihr Ticket für den Badepark vorab online zu erwerben“, teilt die Stadt mit. Vor Ort stehe ausschließlich der Kassenautomat zum Ticket-Erwerb zur Verfügung, was bei großem Besucherandrang zu Wartezeiten führen kann. Der Schalter am Eingang wird nicht mehr geöffnet. Wer also das Ticket bereits im Online-Shop der Bäder Wörth unterhttps://www.baeder-woerth.de/onlineshop/ gekauft hat, sichert sich den Zutritt und kommt zügig durch den Einlass.

Das Ordnungsamt der Stadt Wörth hatte für Tageskartenbesitzer eine Obergrenze von maximal 3000 gleichzeitig anwesenden volljährigen Badegästen vorgeschrieben. Saisonkartenbesitzern wird weiterhin der Zugang zum Badepark gewährt. Es soll so eine Höchstbesucherzahl von 3500 erwachsenen Badegästen nicht überschritten werden.

Der Verkauf der Online-Tickets und der Tickets aus dem Kassenautomaten werden automatisch im Ticketsystem erfasst. Wenn mehr als 2500 Tickets verkauft sind, sehen Nutzende online genau, wie viele Tagestickets für Erwachsene noch ausgegeben werden können, bis die Obergrenze von 3000 für Tagesgäste erreicht ist. Besucher könnten so ihren Aufenthalt besser planen und sicher sein, dass der Badepark nicht überfüllt ist, beschreibt die Stadtverwaltung die Vorteile der neuen Regelung. Ausgenommen sind Jugendliche bis 17 Jahren (Nachweis über Ausweis erforderlich) und Saisonkartenbesitzende. Eine Saisonkarte gilt übrigens bis zum 31. Dezember des jeweiligen Jahres und kann also auch im Winter im Hallenbad genutzt werden.

Die Stadtverwaltung bittet alle Badegäste um Verständnis für die getroffenen Maßnahmen und appelliert an sie, sich an die Regelungen zu halten und die Buchung von Online-Tickets im Internet zu nutzen, um unnötige Anfahrten bei hoher Auslastung zu vermeiden. Ziel der neuen Regelungen sei, die öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie die Sicherheit der Badegäste und Anwohner zu gewährleisten, teilt die Stadt weiter mit.