Börsennotierter Bundesligist
Watzke verabschiedet sich mit deutlich weniger Gewinn
Aktualisiert am 15.08.2025 – 13:15 UhrLesedauer: 1 Min.
Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der Geschäftsführung, hat zum letzten Mal die Bilanzzahlen für Borussia Dortmund präsentiert. (Quelle: Bernd Thissen/dpa/dpa-bilder)
Der Gewinn bei Borussia Dortmund ist in der Spielzeit 2024/2025 eingebrochen. Grund: Die großen Transfers fehlen. Dennoch zeigt sich der Chef zufrieden.
Hans-Joachim Watzke verabschiedet sich nach 20 Jahren mit einem Gewinnrückgang aus dem Management von Borussia Dortmund. Im Geschäftsjahr 2024/2025 verbuchte der im SDax notierte Fußball-Bundesligist unter dem Strich knapp 6,5 Millionen Euro. In der Vorsaison waren es noch 44,3 Millionen Euro. Grund sind geringere Transfererlöse, wie Watzke bei der Bilanz-Pressekonferenz in Dortmund berichtete. Der BVB hatte im Geschäftsjahr 2023/2024 Jude Bellingham für über 100 Millionen Euro zu Real Madrid transferiert.
Das wirkt sich deutlich auch auf den Umsatz aus. Der ist von über 600 Millionen Euro auf knapp 587,2 Millionen Euro gesunken. Nur mit dem Spielbetrieb, Werbung, TV-Vermarktung und Merchandising erlöste die Borussia Dortmund GmbH und Co. KGaA 526,0 Millionen Euro. Das ist ein Plus im Vorjahresvergleich von 3,3 Prozent und damit ohne Spielerverkäufe ein Umsatzrekord, wie Watzke bei seiner letzten Bilanzpressekonferenz betonte. Der Gewinn soll laut Finanzgeschäftsführer Thomas Treß fast komplett an die Aktionäre ausgeschüttet werden.