Essen. Der Veranstalter hat die Besucher über die Sozialen Medien informiert, dass die für Freitagabend geplante Show nicht stattfinden kann. Die Gründe.
Das sorgte am Freitagabend für viel Frust bei den Besuchern des Sommerfestes an der Essener Grugahalle. Gegen 21 Uhr informierten die Veranstalter das Publikum via Facebook und Instagram, dass das geplante Feuerwerk ausfallen muss.
Absage aus brandschutzrechtlichen Gründen
Wörtlich heißt es auf der Seite des Schausteller-Verbandes: „Leider hat uns die von uns beauftragte Feuerwerksfirma kurzfristig informiert, dass es aus brandschutztrechtlichen Gründen heute keine Genehmigung für das Feuerwerk gibt. Diese behördliche Entscheidung bedauern wir sehr – besonders, weil wir euch und vor allem den Kindern so gern diesen besonderen Moment geschenkt hätten.“
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Grund für die Absage ist also im wesentlichen die seit Tagen anhaltende Trockenheit und die dadurch deutlich gewachsene Gefahr, dass es durch Funkenflug zu Bränden hätte kommen können – was natürlich bei einer Großveranstaltung verheerend gewesen wäre.
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Feuerwerk soll nachgeholt werden
Die Veranstalter betonen allerdings: „Wir geben nicht auf! Wir planen bereits ein Ersatzfeuerwerk noch während der laufenden Veranstaltung.“ Es besteht also Hoffnung, dass das Spektakel bis zum 24. August noch nachgeholt werden kann.
Die Absage sorgte kurzzeitig für Verwirrung seitens der Besucher. Sie reagierten mit Unverständnis auf die Kurzfristigkeit der Entscheidung – die Trockenheit hält ja schon länger an. Zudem gab es zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Informationen oder Durchsagen. (ftg)
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