Einsatz nach den nächtlichen russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew (picture alliance/ASSOCIATED PRESS/Efrem Lukatsky)
Kiews Bürgermeister Klitschko meldete zudem fast 40 Verletzte und rund 100 beschädigte Gebäude.
Beschuss wurde auch aus den Städten Sumy im Norden sowie aus Dnipro und Saporischschja im Süden gemeldet. Ziel der Attacken waren unter anderem Einrichtungen der Energieversorgung. Laut dem Nachrichtenportal ”Kyiv Independent” wurden Bewohner fast aller Landesteile in Schutzräume beordert – auch fernab der Frontlinie.
In Russland gab es laut dem Verteidigungsministerium ukrainische Drohnenangriffe. Über sieben Regionen des Landes seien mehr als 100 der Fluggeräte abgeschossen worden, hieß es. Über mögliche Opfer oder Schäden gab es zunächst keine Angaben. Die ukrainische Armee erklärte, sie habe unter anderem zwei russische Ölraffinerien angegriffen.
Ukraine-Delegation soll in den New York über US-Sicherheitsgarantien sprechen
Morgen soll es erneut Gespräche zwischen der Ukraine und den USA geben. Präsident Selenskyj entsendet dafür seine Chefunterhändler nach Washington. Präsidialamtschef Jermak und Ex-Verteidigungsminister Umjerow sollen in New York Vertreter von US-Präsident Trump treffen, kündigte Selenskyj in einer Videoansprache in Kiew an. Trumps Nahost- und Russlandunterhändler Witkoff bestätigte die Zusammenkunft.
Selenskyj warf Moskau vor, nicht verhandlungsbereit zu sein und damit ein Trump gegebenes Versprechen zu brechen. Bei den Sicherheitsgarantien geht es darum, die Ukraine nach einem Ende des Kriegs vor einer erneuten russischen Aggression zu schützen. Die USA signalisierten zuletzt ihre Bereitschaft, sich an Sicherheitsgarantien zu beteiligen, die militärische Hauptlast solle aber bei den Europäern liegen. Russland lehnt Truppen aus NATO-Ländern in der Ukraine ab.
Diese Nachricht wurde am 28.08.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.