Ein Zug steht nach einem Unfall an einem Bahnübergang.

Stand: 28.08.2025 17:30 Uhr

In Bremen ist am Dienstag ein Autofahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Zug an einem Bahnübergang gestorben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach Informationen von Radio Bremen nun gegen den Schrankenwärter.

Die Bremer Justiz ermittelt wegen fahrlässiger Tötung, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf Nachfrage von Radio Bremen mitteilte. Nach Polizeiangaben handelt es sich um einen Bahnübergang mit einer sogenannten bedarfsgesteuerten Schranke. Laut Polizei war der Schrankenwärter dort für das Schließen der Schranke verantwortlich. Es werde geprüft, ob diese zum Zeitpunkt des Unfalls geöffnet war. Der Schrankenwärter erlitt laut Radio Bremen einen Schock und musste medizinisch betreut werden.

19-jähriger Autofahrer starb vor Ort

Der Unfall geschah laut Polizei am Dienstag gegen 7.25 Uhr im Stadtteil Burglesum. Das Auto sei mehrere hundert Meter mitgeschleift worden. Der 19-jährige Autofahrer starb noch am Unfallort. Die rund 150 Fahrgäste im Zug wurden nicht verletzt. Die Strecke zwischen Bremen-Burg und Bremen-Oslebshausen war nach Angaben der Deutschen Bahn (DB) nach dem Unfall zunächst für mehrere Stunden voll gesperrt. Erst seit Donnerstagmorgen fahren die Züge zwischen Bremen und Bremerhaven wieder planmäßig. Dazu zählen auch die Regionalexpress-Züge der Linien RE8 und RE9 aus Hannover und Osnabrück, wie die DB mitteilte.

Angehörige trauern um den Vater und seinen Sohn, die bei dem Unfall an dem Bahnübergang ums Leben kamen.

Am Dienstag hat ein Zug ein Auto erfasst. Dabei starben ein Kind und sein Vater – der verließ offenbar kurz zuvor das Fahrzeug.

Blick auf den Lappan, das Wahrzeichen der Stadt Oldenburg.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 26.08.2025 | 09:30 Uhr