Halloween 2025 in Dortmund
Polizei zieht erste Bilanz zur Grusel-Nacht


Volontär


Am Hörder Bahnhof hat die Polizei einige Jugendliche durchsucht, nachdem diese Gegenstände von einer Brücke geworfen haben sollen. © Wüllner / News 4 Video-Line TV

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Die Halloween-Nacht 2025 in Dortmund verlief nach Angaben der Polizei vergleichsweise ruhig. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren habe es keine größeren Ausschreitungen oder massiven Zwischenfälle gegeben. Die Leitstelle der Polizei berichtete am Samstag (1.11.) von vereinzelten Festnahmen und Platzverweisen, die es jedoch nur punktuell gegeben habe. Eine umfassende Zusammenfassung sei der Behörde erst nach dem Wochenende möglich, hieß es.

Besonders in den Stadtteilen Scharnhorst, Dorstfeld und Hörde hatte es in der Vergangenheit wiederholt Probleme gegeben. Dort war es mehrfach zu Angriffen auf Busse und Bahnen sowie zu gezielten Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen. 2021 hatte eine Gruppe von rund 200 Jugendlichen in Scharnhorst gar ein Einkaufszentrum verwüstet. Seit 2022 arbeiten Polizei, Ordnungsamt und ein privater Sicherheitsdienst dort mit einem Präventionskonzept gegen derartige Störungen.

In Hörde, wo der Bahnhof als Treffpunkt für Jugendliche gilt, setzte die Polizei in diesem Jahr verstärkt Personal ein und führte umfangreiche Streifenfahrten durch. Als um etwa 20 Uhr von einer Brücke am Bahnhof Gegenstände geworfen wurden, griff eine Hundertschaft ein und durchsuchte zahlreiche Jugendliche vor Ort.

Besonderer Fokus angekündigt

Die Polizei hatte im Vorfeld betont, mit verstärktem Personal präsent zu sein. „Mit offenen Augen, klarer Haltung und null Verständnis für Dummheiten. Wer glaubt, er könne sich danebenbenehmen, irrt. Die Polizei ist da“, kündigte die Behörde in einer Pressemitteilung bereits am Freitag (31.10.) an.