07:14 Uhr | Helsing: Bis zu 90 Prozent der Wirkungstreffer durch Drohnen
Das auf unbemannte KI-Systeme spezialisierte Rüstungsunternehmen Helsing rät als Lehre aus dem Ukraine-Krieg zu weiterreichenden Konsequenzen für die Bundeswehr. „Durch die enge Arbeit mit den Operateuren und auch die Transparenz der Ukraine in den Zahlen sehen wir sehr klar: 80 bis 90 Prozent der Verluste auf beiden Seiten sind auf Drohnen zurückzuführen“, sagte Gundbert Scherf, Helsing-Mitbegründer und Co-Vorstandsvorsitzender, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.
Helsing liefert der Ukraine die Kamikazedrohne HX-2 zum Fronteinsatz gegen russische Ziele. Auch die Bundeswehr testet derzeit solche Waffensysteme, darunter auch weiterreichende, unbemannte Drohnen sowie Seedrohnen, die mit Sprengstoff versehen auf Seeziele gesteuert werden.
Mit seinen Einschätzungen widerspricht Scherf Äußerungen von Rheinmetall-Chef Armin Papperger, der sich in einem „Handelsblatt“-Interview skeptisch über eine kriegsentscheidende Rolle von Drohnen geäußert hatte. (Quelle: dpa)
07:12 Uhr | Brand in russischem Ölhafen nach Drohnenangriff
Ein ukrainischer Drohnenangriff hat in der russischen Schwarzmeer-Hafenstadt Tuapse einen Brand ausgelöst und Hafenanlagen beschädigt. In dem Hafen gibt es ein wichtiges Ölterminal und eine Raffinerie des Konzerns Rosneft, die bereits mehrfach Ziel von Angriffen waren. Die Regionalverwaltung von Krasnodar bestägte den Angriff. Berichte über Verletzte gibt es nicht. (Quelle: Reuters)
07:00 Uhr | Stromausfälle in besetzten ukrainischen Regionen
In Teilen der von Russland besetzten Gebiete der Ukraine ist es nach ukrainischen Drohnenangriffen zu Stromausfällen gekommen. „In der Luhansker Volksrepublik gibt es erneut Stromausfälle“, meldeten örtliche Medien. In Luhansk selbst gebe es Schwankungen der Stromspannung. Ukrainischen Militärbeobachtern zufolge führten Drohneneinschläge in einem Umspannwerk von Altschewsk zu den Ausfällen. (Quelle: dpa)