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Mystische Wesen, faszinierende Charaktere und spannende Fälle: Diese Fantasy-Serie sorgt auch Jahre nach ihrem Ende für Gesprächsstoff.
Die Fantasy-Serie „Grimm“, die von 2011 bis 2017 auf NBC lief, hat sich einen festen Platz in der Welt der Fantasy- und Krimiserien erarbeitet. Mit einer faszinierenden Mischung aus düsteren Märchen und packenden Polizeifällen erzählt sie die Geschichte von Detective Nick Burkhardt. Er entdeckt, dass er ein Nachfahre der Grimms ist – jener legendären Märchenschreiber, deren Erzählungen auf verborgenen Wahrheiten beruhen. Von der Kritik hochgelobt und von Fans geschätzt, bietet die Serie nicht nur spannende Handlungen, sondern auch eine tiefgehende Darstellung komplexer Beziehungen.
89 % auf Rotten Tomatoes: Bei dieser Fantasy-Serie sind 6 Staffeln nicht genug © NBC/Courtesy Everett Collection via Imago
Die Serie erreichte auf Rotten Tomatoes beeindruckende 89 % beim Tomatometer und sogar 90 % bei den Zuschauerbewertungen. Besonders bemerkenswert: Vier der sechs Staffeln erhielten die seltene 100 %-Bewertung der Kritiker. Mit einer packenden Mischung aus Fantasy und Krimi sowie ihrer dunklen Tonalität setzte „Grimm“ Maßstäbe. Im Zentrum steht Detective Nick Burkhardt (David Giuntoli), der Wesen – teils menschliche, teils tierische Kreaturen – jagt, die sich hinter einer normalen Fassade verstecken. Trotz ihrer abgeschlossenen Handlung und dem polarisierenden Finale bleibt die Serie ein Gesprächsthema und beweist: Sechs Staffeln sind für Fans nicht genug.
Die Mischung aus Krimi und Fantasy macht die Serie „Grimm“ einzigartig
„Grimm“ verbindet gekonnt die Ermittlungsarbeit eines Krimis mit den düsteren Elementen klassischer Märchen. Die Wesen, die nur Grimms erkennen können, sind dabei nicht nur Monster, sondern komplexe Charaktere mit eigenen Kulturen und Werten. Nick findet Verbündete wie Monroe (Silas Weir Mitchell), einen reformierten Blutbaden, und Rosalee (Bree Turner), die ihm helfen, die Wesenwelt zu verstehen. Diese Beziehungen verleihen der Serie Tiefe und zeigen, dass nicht alle Wesen Feinde sind. Kritiker lobten besonders die kreative Darstellung der Wesen und die Fähigkeit der Serie, einen roten Faden durch die episodischen Geschichten zu ziehen.
Der Erfolg von „Grimm“ liegt auch in ihrem Genre-Mix. Die Serie nutzt das „Monster-of-the-Week“-Format, ohne repetitiv zu wirken, und bietet gleichzeitig eine übergreifende Handlung, die Fans bei der Stange hält. Neben den spannenden Ermittlungen steht die komplexe persönliche Entwicklung der Hauptfiguren im Fokus. Die Beziehung zwischen Nick und Monroe sowie die Romanze zwischen Rosalee und Monroe wurden von Fans besonders geschätzt. Trotz der positiven Kritiken sorgte das Serienfinale für gemischte Reaktionen, da es einige Handlungsstränge offen ließ. Dennoch bleibt „Grimm“ ein Paradebeispiel dafür, wie man Fantasy und Krimi erfolgreich vereint. Auch interessant: In dieser Fantasy-Serie wurde eine Rolle nur für Taylor Swift geschrieben.
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Auch Jahre nach ihrem Ende bleibt „Grimm“ ein Dauerbrenner. Die Serie hat bewiesen, dass Fantasy nicht zwangsläufig in einer märchenhaften Welt spielen muss – sie funktioniert ebenso gut in einem urbanen Umfeld mit realistischen Charakteren und Problemen. Bis heute bleibt „Grimm“ ein Klassiker, der zeigt, wie vielseitig und spannend Fantasy sein kann – perfekt für Fans von „Supernatural“ oder „Once upon a Time“. In einem Streaming-Abo enthalten ist „Grimm“ aktuell allerdings nicht und kann nur käuflich erworben werden. Auch diese übernatürliche Serie sorgt für Begeisterung.