Bergung mit Kran
Bauarbeiter stürzt mehrere Meter in die Tiefe
07.11.2025 – 01:21 UhrLesedauer: 1 Min.
Eine Drehleiter wird in Stellung gebracht: Während die Sanitäter die medizinische Erstversorgung des Verletzten übernahmen, bereiteten Einsatzkräfte der Feuerwehr die technische Rettung vor. (Quelle: Feuerwehr Dresden)
Ein Bauarbeiter verunglückt in Dresden und bleibt in einer tiefen Grube liegen. Wie ihn die Feuerwehr schließlich befreit, ist kein Routineeinsatz.
Ein Bauarbeiter ist am Mittwochmittag auf einer Baustelle in der Rosenbergstraße in Dresden-Gruna verunglückt und musste mit einem Baukran aus einer Baugrube gerettet werden.
Um 12.36 Uhr wurde die Feuerwehr Dresden zu dem Arbeitsunfall alarmiert. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte den verletzten Mann in einer zwei bis drei Meter tiefen Baugrube vor, wo er neben einem Fernwärmerohr lag. Der Verunfallte war ansprechbar und wurde bereits von seinen Kollegen betreut, bevor der Rettungsdienst eintraf.
Während die Sanitäter die medizinische Erstversorgung des Verletzten übernahmen, bereiteten Einsatzkräfte der Feuerwehr die technische Rettung vor. Für die Bergung des Mannes kamen eine Vakuummatratze und eine Schleifkorbtrage zum Einsatz. Zusätzlich wurde ein auf der Baustelle vorhandener Baukran genutzt. Parallel kümmerten sich Helfer um die anwesenden Bauarbeiter.
Um die komplexe technische Rettung fachgerecht durchzuführen, wurde der Gruppenführer der Höhenrettungsgruppe als Fachberater hinzugezogen. Nach Rücksprache mit dem Notarzt konnte der Verletzte schließlich mithilfe des Baukrans aus der Baugrube gehoben werden. Der Mann wurde anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Wie es zu dem Unfall kam, ist nun Gegenstand weiterer Ermittlungen. Zur Schwere der Verletzungen machte die Feuerwehr keine Angaben.
