So aber schleppen die Düsseldorfer diese Situation mindestens bis zum 22. September – dann empfangen sie den Tabellenletzten aus Magdeburg – mit sich herum. Und das Duell mit den Sachsen-Anhaltern wird ein Abstiegskracher, in dem Fortuna sich völlig zu Recht in einer unrühmlichen Rolle befindet. Denn die Rheinländer sind mittlerweile auf dem 15. Rang angekommen, haben weiterhin nur einen mageren Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz und gerade einmal vier Zähler mehr als Magdeburg auf dem Konto.
Nur drei Ligasiege bisher
Das zeigt eindeutig: Die Lage ist sehr ernst. Fortuna scheint in ihrer aktuellen Verfassung nicht zu mehr im Stande zu sein, als ihr 15. Platz aussagt und als gegen keinesfalls überragende Kieler dann auch noch wegen eigener fehlender Durchschlagskraft zu verlieren. Die Rot-Weißen besiegten schon den heutigen Tabellenführer aus Paderborn in langer Überzahl in nicht gerade beeindruckender Art und Weise, dazu gab es Siege gegen Münster (12.) und den zuvor schwachen VfL Bochum (13.) – damals allerdings ohne Uwe Rösler, den neuen Trainer des Bundesliga-Absteigers, der beim wieder erstarkten Ruhrpottklub wettbewerbsübergreifend keines seiner fünf Spiele verlor.
Es fehlt nach Fortunas teils zu zögerlichem Auftritt in Norddeutschland immer mehr die Fantasie, welches Team die Düsseldorfer überhaupt noch würden besiegen können. Natürlich steigerten sie sich zum Ende der ersten Hälfte, hatten gute Chancen und hätten durchaus führen können. Trotzdem gab es nach dem Seitenwechsel kein Aufbäumen, auch nicht nach dem Rückstand – zwei Schüsse brachten die Rheinländer auf das gegnerische Tor. Viel zu wenig, um das Ergebnis im zweiten Durchgang zu korrigieren.
Kaum Tore durch Offensivspieler