Los Angeles – Sie spielte an der Seite von großen Hollywood-Stars wie Robert Redford (†89) und Kevin Costner (70). Jetzt ist die amerikanische Schauspielerin Sally Kirkland im Alter von 84 Jahren in einem Hospiz in Palm Springs (Kalifornien) gestorben. Das bestätigte ihr Sprecher Michael Greene dem Portal „TMZ“.
Die „Golden-Globe“-Gewinnerin litt seit einem Jahr an Demenz und war in den letzten Monaten mehrmals schwer gestürzt. Sie brach sich vier Halswirbel, das rechte Handgelenk und die linke Hüfte, war beständig auf fremde Hilfe und Pflege angewiesen.
Sally Kirkland (damals 51) im Jahr 1992
Foto: imago images/Everett Collection
Sally Kirklands Karriere lief über sechs Jahrzehnte. Sie spielte in mehr als 250 Film- und Fernsehproduktionen mit. Zu den bekanntesten zählen „Der Clou“ (1973), „JFK – Tatort Dallas“ (1991) und „Bruce Allmächtig“ (2003) mit Jim Carrey (63). Im TV sah man sie in Serien wie „Drei Engel für Charlie“ und „Hawaii Five-O“.
Sally Kirkland starb als Pflegefall
Auf einer GoFundMe-Seite, auf der Freunde der Schauspielerin Geld für ihre medizinische Versorgung sammelten, berichtet ein Bekannter: „Sie hatte einen Sturz in der Dusche, als sie unbeaufsichtigt war, und verletzte sich an den Rippen und am Fuß sowie durch Schnitte und Prellungen.“ Kirkland wurde daraufhin rund um die Uhr in einer spezialisierten Einrichtung betreut.
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Sally Kirkland wurde an der American Academy of Dramatic Arts ausgebildet und war in den 60er-Jahren Teil der New Yorker Avantgarde-Theaterszene. 1964 wurde sie als eine von Andy Warhols „13 schönsten Frauen“ berühmt.
1987 feierte sie ihren größten Erfolg: die Hauptrolle als tschechische Emigrantin in der Independent-Tragikomödie „Anna … Exil New York“. Sie gewann den „Golden Globe“ als beste Hauptdarstellerin in einem Drama und erhielt zudem eine „Oscar“-Nominierung.
Michael Douglas (damals 44) und Sally Kirkland (damals 47) gewannen 1988 den US-Filmpreis „Golden Globe“
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