Chinedu Ede (38) trägt wieder Union-Kluft. 13 Jahre nach dem Ende seiner Union-Zeit als Profi zwischen Januar 2010 und Sommer 2012 (82 Pflichtspiele/11 Tore) gehört der frühere Offensivmann seit Saisonbeginn zum Trainerstab im Nachwuchs.

Er ist Co-Trainer der U14. Ede: „Ich wollte gern wieder etwas im Fußball machen, auch in der Jugend. Ich hatte Bock darauf.“

Der Kontakt entstand über Henry Rehnisch (62), Unions Spieler- und Trainerentwickler des U12- bis U16-Bereichs. Ede: „Wir kannten uns aus seiner Zeit beim Berliner Fußball-Verband. Er hat mich gefragt, ob ich mir das vorstellen könnte.“

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Nach einem Schnuppermonat im Frühjahr stand fest, dass Ede Assistent von Nick Wappler wird. Der U14-Chefcoach sagt: „Chinedu hat einen guten Draht zu den Spielern.“ Die Mannschaft führt die Tabelle der U14-Talente-Spielrunde Nordost ohne Niederlage an.

Chinedu Ede macht die Trainer B-Lizenz

Der bei Hertha groß gewordene Ede (1998 bis 2008) kann reichlich Profierfahrung einbringen. Für Hertha (19 Einsätze, ein Tor) und Mainz (9/1) spielte er in der Bundesliga. In der 2. Liga brachte es Ede für Union (80 Partien), Duisburg (24) und Kaiserslautern (5) auf 109 Begegnungen (12 Treffer). In der holländischen Ehrendivision lief er 48-mal (6 Tore) für Twente auf. Hinzu kommen weitere Ausland-Intermezzi bei Anorthosis Famagusta (Zypern) und United Bangkok (Thailand).

Nach seinem Karriereende bei Regionalligist Altglienicke (Januar 2017 bis Sommer 2018) lebte Ede seine künstlerische Ader aus: „Ich hatte ein kleines Musik-Label, habe Künstler gemanagt. Jetzt betreibe ich nur noch Songwriting für jüngere Generationen.“

Ede absolviert derzeit die Ausbildung zum B-Lizenz-Trainer.

In der Live-Sendung : Reif legt sich mit Moderatorin anReif legt sich in der Live-Sendung mit Moderatorin an

Quelle: BILD12.11.2025