Im Vergleich mit anderen Städten

Studie zeigt: So günstig ist das Leben in Essen

14.11.2025 – 16:13 UhrLesedauer: 1 Min.

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Eine Wohnsiedlung in der Essener Innenstadt (Archivbild): Eine neue Studie untersucht die Kosten für Mieten, Lebensmittel und Energie. (Quelle: IMAGO/Gottfried Czepluch/imago)

Mieten, Energie und Lebensmittel sind die größten Treiber bei den Lebenshaltungskosten. Eine Studie hat alle drei untersucht und bundesweit verglichen. So schneidet Essen ab.

Essen gehört laut einer aktuellen Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) zu den günstigeren Wohnorten in Deutschland. In Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat das IW die Kosten für Mieten, Lebensmittel und Energie im vergangenen Jahr untersucht und daraus ein Ranking erstellt.

Demnach ist das Leben in den sieben größten Städten Deutschlands – Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart – am teuersten. Die Lebenshaltungskosten lagen hier im vergangenen Jahr im Durchschnitt rund elf Prozent höher als im Bundesschnitt. Am günstigsten lebt es sich in ländlichen Gebieten wie dem Vogtlandkreis in Sachsen, wo die Verbraucherpreise rund zehn Prozent unter dem Durchschnitt liegen.

In Essen lagen die Lebenshaltungskosten im vergangenen Jahr 1,7 Prozent unter dem Bundesschnitt. Damit liegt die Stadt auf Platz 234 von 400 Kreisen – wobei der 400. Platz der teuerste ist. Zum Vergleich: In Köln liegen die Lebenshaltungskosten 9,7 Prozent über dem Bundesschnitt, in Dortmund 2,3 Prozent unter dem Bundesschnitt.