Der Schock sitzt immer noch tief.

Köln-Star Timo Hübers (29) hat sich Ende Oktober beim 0:1 in Dortmund das rechte Knie zerfetzt. Bei einem Zweikampf mit BVB-Stürmer Serhou Guirassy (29) war die Kniescheibe sichtbar luxiert. Dabei zog er sich eine mehrfache Schädigung des Knies zu, bei der die Kniescheibe und die Bänder in Mitleidenschaft gezogen wurden. Seine Karriere steht trotz OP auf dem Spiel.

Jetzt erfuhr BILD neue Details, wie es dem Spieler geht!

Mehr zum Thema6 Wochen keine Belastung

Die erfolgreiche OP liegt inzwischen 18 Tage zurück. Hübers hat sich seit dem Schock komplett zurückgezogen. Auch in den sozialen Netzwerken hat er sich bisher noch nicht an seine Fans gerichtet.

Auch interessant

Anzeige

Auch interessant

Anzeige

Wie steht es um Hübers?

Nach BILD-Informationen darf Kölns Ex-Kapitän das verletzte Knie sechs Wochen lang überhaupt nicht belasten! Er hat eine Schiene am Knie, verbringt die meiste Zeit in seiner Kölner Wohnung. Für die nötigsten Gänge benutzt er Krücken.

Hübers muss aber höllisch aufpassen, dass er keine falschen Bewegungen macht und das Knie nicht doch aus Versehen belastet. Die Schiene soll für die nötige Stabilität sorgen und Drehbewegungen verhindern. Alltägliche Dinge, wie zum Beispiel Einkäufe, übernimmt seine Freundin Carla.

Die Rundum-Betreuung geht aber weiter: Die FC-Physios schauen alle zwei Tage in seiner Kölner Wohnung vorbei, um Hübers zu behandeln, unterstützen und den Heilungsprozess zu verfolgen.

Die aktive Reha, mit ersten leichten Belastungen, beginnt dann erst im Dezember. Dass Hübers in dieser Saison noch mal auf den Platz zurückkehrt, gilt bereits als ausgeschlossen. Erst mal geht es darum, ob er seine Karriere überhaupt fortsetzen kann.

Timo Hübers (29) wurde nach dem Unfall direkt in die Klinik nach Köln gefahren

Timo Hübers (29) wurde nach dem Unfall direkt in die Klinik nach Köln gefahren

Foto: picture alliance/dpa

Was Hübers hilft: Der Innenverteidiger hat regelmäßig Kontakt zur Mannschaft. Erster Besucher schon kurz nach der OP in der Kölner Media-Park-Klinik (5 Tage Aufenthalt) war Kapitän Marvin Schwäbe (30). Einen Tag nach Schwäbe schaute auch Sport-Boss Thomas Kessler (39) vorbei. Danach diverse Teamkollegen. Die Mannschaft setzte auch ein Zeichen, als sie vor dem Pokalspiel gegen die Bayern in Hübers-Shirts mit der Nummer 4 auflief.

„Ein Zeichen an ihn, dass wir ihn nicht vergessen. Die Unterstützung hilft ihm“, sagt Trainer Lukas Kwasniok (44), weiß aber auch: „Er muss die Situation aber erstmal alleine packen. So schwer es einem fällt, geht es jetzt darum, positiv in die Zukunft zu schauen. Wir wissen, dass es ein langer, steiniger Weg wird. Aber wenn es einer hinbekommt, dann Hübi.“

Die Köln-Stars Eric Martel (23, l.) und Joel Schmied (27) mit den speziellen Aufwärmshirts für Hübers

Die Köln-Stars Eric Martel (23, l.) und Joel Schmied (27) mit den speziellen Aufwärmshirts für Hübers

Foto: ARD

Vertrags-Verlängerung im Winter?

Wie BILD bereits berichtet hatte, denkt der FC darüber nach, den im Sommer auslaufenden Vertrag mit dem Spieler aus Wertschätzung und Unterstützung vorzeitig um ein Jahr zu verlängern. Ein Thema, das je nach Reha-Verlauf und Karriere-Prognose der Ärzte wohl in der Winterpause auf Sport-Boss Kessler zukommen wird.

Aber nicht nur der FC ist bemüht. Auch die Liga leidet mit Hübers. Viele Ex-Stars (u.a. Matthäus) und Wegbegleiter haben ihr Mitgefühl ausgedrückt, sich persönlich oder über Instagram gemeldet und Hübers auf dem Weg zum erhofften Comeback alles Gute gewünscht.

Bewegende Worte: Plötzlich wendet sich Ricken an schwer verletzten Kölner!Timo Hübers: Was Lars Ricken dem verletzten Kölner unbedingt sagen will

Quelle: BILD28.10.2025