Begleitet von einer Kapelle und den ehemaligen Rathaus-Chefs Walter Momper, Klaus Wowereit und Franziska Giffey war Krach zuvor in den Saal des Hotels in Friedrichshain eingezogen, in dem die SPD ihren Parteitag abhält.
In ihrer Begrüßungsrede hatte SPD- Landesvorsitzende Nicola Böcker-Giannini Krach als Kandidaten mit Strahlkraft und „Gewinnertypen“ gelobt, der Brücken bauen und Menschen zusammenbringen könne. Es sei Zeit, so Böcker-Giannini, für ihn „an die Tür des Roten Rathauses zu klopfen“.
In der Berliner Landespolitik ist der gebürtige Hannoveraner kein Unbekannter. Von 2014 bis 2021 war er Wissenschaftsstaatssekretär unter dem Regierenden Bürgermeister Müller. Aktuell arbeitet Krach als Regionspräsident in der Region Hannover. Dieses Amt gibt er für die Spitzenkandidatur in Berlin auf. Nun soll er die Hauptstadt-SPD aus dem aktuellen Tief führen. Zuletzt lag die Partei bei Umfragen regelmäßig noch unter den 18,4 Prozent, die sie bei der Wiederholung der Abgeordnetenhauswahl 2023 geholt hatte. Die CDU hatte die Sozialdemokraten dabei um rund zehn Prozentpunkte hinter sich gelassen.