
Beim Niederrheinpokalspiel zwischen dem FC Büderich und dem Wuppertaler SV ist es zu Ausschreitungen gekommen. Nach dem 1:0 der Gastgeber kurz vor Schluss haben Wuppertaler Anhänger den Innenraum des Stadions gestürmt
Laut Polizei versuchten rund 40 Randalierer nach dem späten Siegtreffer, den Platz in der Sportanlage „Am Eisenbrand“ in Meerbusch-Büderich zu betreten. Man habe im Vorfeld keine Hinweise auf solche Ausschreitungen gehabt und sei dementsprechend mit „normaler“ Einsatzstärke vor Ort gewesen, hieß es.
Polizei setzt Schlagstock und Pfefferspray ein
Randale beim Niederrheinpokal
Die Polizei konnte die Randalierer den Angaben zufolge aber mit Schlagstock und Pfefferspray zurückdrängen. Zur Unterstützung wurden zusätzliche Kräfte angefordert. Sechs Störer hätten leichte Augenreizungen erlitten und seien vom Rettungsdienst behandelt worden. Polizeibeamte wurden nicht verletzt.
Die Polizei nahm die Gruppe zur Identitätsfeststellung vorläufig fest und leitete Strafverfahren wegen Landfriedensbruchs ein. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden die Fans mit Bussen nach Wuppertal zurückgebracht. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Der WSV geht davon aus, dass die Stadt Meerbusch die Schäden in Rechnung stellt und auch der Fußballverband eine Strafe verhängt. Deshalb kommen heute der WSV-Vorstand und Verwaltungsrat zu einer Sondersitzung zusammen, um über Konsequenzen beraten.
Unsere Quellen:
- Polizei Neuss
- Nachrichtenagentur dpa
- Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV
Über dieses Thema berichten wir am 17.11.2025 auch im Fernsehen: WDR Lokalzeit Bergisches Land, 19:30 Uhr.