Ilja Kaenzig

Stand: 18.11.2025 21:09 Uhr

Der VfL Bochum hat in der vergangenen Saison trotz des Abstiegs aus der Fußball-Bundesliga so viel Geld eingenommen wie noch nie.

Der Revierclub gab auf seiner Mitgliederversammlung am Dienstagabend Erträge von knapp 93,4 Millionen Euro für die Spielzeit 2024/25 an. Die Aufwendungen beliefen sich auf rund 86,9 Millionen Euro. Der Gewinn der ausgegliederten Kapitalgesellschaft betrug damit fast 6,5 Millionen Euro.

Kalkuliertes Minus in der 2. Bundesliga

Für die laufende Saison in der 2. Bundesliga rechnet der VfL mit deutlich sinkenden Erträgen. Geschäftsführer Ilja Kaenzig und das Präsidium um Ex-Torwart Andreas Luthe und Hans-Peter Villis planen mit Erträgen von rund 62,7 Millionen Euro.

Bei den Ausgaben gehen sie von rund 67,2 Millionen Euro aus, was ein Minus von 4,5 Millionen Euro bedeuten würde. Kaenzig sprach in diesem Zusammenhang von einem kalkulierten Minus aufgrund der Gewinne aus der vergangenen Saison: „Wir sehen, dass das positive Ergebnis in 2024/25 es sozusagen ermöglicht, einen strategischen Jahresverlust in der laufenden Saison in Kauf zu nehmen“, so Kaenzig.

Kaenzig präsentierte den Mitgliedern auch eine „neue Vision bei Wiederaufstieg“: In der Bundesliga sei ein Gesamtumsatz von rund 120 Millionen Euro alles andere als unrealistisch. Von einem Wiederaufstieg ist der Absteiger aktuell allerdings weit entfernt. Mit 13 Punkten nach zwölf Spieltagen trennen den VfL lediglich drei Punkte von der Abstiegszone.

Unsere Quellen:

Westdeutscher Rundfunk