Briefe aus dem Nordpol wie bei Weihnachtsmann & Co. KG? Der Weihnachtsmarkt in Braunschweig macht es möglich.

Manch einer behauptet zwar, dass es den Weihnachtsmann und seine Helfer gar nicht gibt. Allerdings landen überall in Braunschweig Briefe von ihm in den Postkästen und sorgen für leuchtende Kinderaugen. Die Weihnachtselfen sind in diesem Jahr offenbar wieder fleißig.

Braunschweig: Weihnachtswünsche auf dem Weihnachtsmarkt

Auch dieses Jahr sammelt die Stadt Briefe der Braunschweiger Kids. Seit 2017 können die Kleinen all ihre Wünsche aufs Papier bringen und in den Briefkasten auf dem Weihnachtsmarkt werfen. Letztes Jahr waren es laut Angaben der Stadt sogar 345 Briefe, die beim Weihnachtsmann eingingen. Alle Wunschzettel werden gesammelt und schließlich nach Himmelsthür nach Hildesheim verschickt. „Dort ist Deutschlands älteste Weihnachtspostfiliale der Deutschen Post. Hier beantworten sechs fleißige Helferinnen und Helfer die Briefe“, erklärt die Stadt.

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Auf die Nachfrage, was sich die Kinder denn in den letzten Jahren gewünscht haben, kam eine überraschende Antwort. „Auch bei Wunschzetteln von Kindern besteht der Weihnachtsmann auf das Briefgeheimnis, diese werden natürlich nur vom ihm und seinen Helferinnen und Helfern geöffnet und gelesen.“ Datenschutz wird eben auch am Nordpol groß geschrieben. Hunderte Briefe, die gelesen und beantwortet werden müssen klingt nach viel Arbeit, aber auch einer süßen Geste für die kleinen Mitbewohner der Stadt. Die Antworten schickt der Weihnachtsmann seinen kleinen Brieffreunden direkt nach Hause in den Briefkasten – bei hunderten Briefen könnte das ganz schon ins Geld gehen, oder? Die Stadt erklärt: „Ein Teil der Briefe wird bereits frankiert eingeworfen, die nicht frankierten schickt unser Dienstleister wöchentlich per Sammelumschlag nach Himmelsthür. Das Porto von rund 10 Euro übernehmen wir.“

Wie die kleinen Herzen wohl auf die Antworten vom Weihnachtsmann reagieren? Das kann die Stadt leider nicht nachverfolgen und Rückmeldung bekommen sie aufgrund der direkten Aushändigung der Briefe an die Kinder nicht. Aber trotzdem scheint der Briefkasten eine positive Welle ausgelöst zu haben, denn „das Einwerfen der Wunschzettel in den Briefkasten [wurde] regelrecht zelebriert. Die Familien haben Fotos gemacht und den Moment festgehalten“, so die Stadt. Wie viele Briefe und Wunschzettel der Weihnachtsmann in Himmelsthür dieses Jahr wohl gemeinsam mit seinen Weihnachtselfen beantworten wird?