Schon bald rettet ihr einmal mehr das feudale Japan vor einer Yokai-Invasion.

Schon bald rettet ihr einmal mehr das feudale Japan vor einer Yokai-Invasion.

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»Wer von euch mag Nioh?«, steht eines Tages im Teams-Chat der GameStar-Redaktion und ich musste nicht lange überlegen, um ein leidenschaftliches, deutsches »Schon« darauf zu antworten. Ein paar Monate später sitze ich im Flieger nach Paris für mein erstes richtiges Preview-Event. Koei Tecmo hat mich eingeladen zu einer knapp vierstündigen Anspiel-Session für ihr neues Action-Rollenspiel, Nioh 3.

Erscheinen soll der Samurai-Ninja-Spaß am 6. Februar 2026 und dafür hat sich Entwickler Team Ninja einiges vorgenommen: Die Level-Struktur der Vorgänger wird geöffnet und im Kampf wechseln Spieler zwischen Samurai- und Ninja-Stil hin und her. Die Schwierigkeit soll zusätzlich anziehen, damit auch die akribischsten Build-Bastler auf ihre Kosten kommen.

Nach intensivem Rumgefuchtel und leichten Anflügen von Verwirrung sage ich voller Inbrunst: Ja, das wird was!

Marie-Lena Höftmann

Miffy sucht gerne Herausforderungen, auch wenn sie ihnen nicht gewachsen ist – zumindest in Videospielen. 50 Stunden für einen Durchlauf in I Wanna Be the Guy? »Kein Problem!« Sekiro als erstes durchgespieltes Soulslike? »Mach ich, egal wie lange ich am Endboss sitze!« Auch Nioh gehört zu Miffys Repertoire und hat mit seiner mythischen Welt einen besonderen Platz in ihrem Herzen. Dass jetzt ausgerechnet Nioh 3 Miffys erstes Preview-Event wurde, fühlt sich da fast schon wie ein kleiner Ritterschlag an.

Ein Hauch von japanischer Geschichte

Ich fange mal mit dem Einfachsten an. Die Handlung von Nioh 3 ist unabhängig von den Vorgängern; das Spiel vereint jedoch einige der Ideen aus den anderen Serienteilen. Dieses Mal schlüpfe ich, wie in Nioh 1, in die Rolle einer realen historischen Persönlichkeit.

Tokugawa Takechiyo soll der nächste Shogun in Japans turbulenter Sengoku-Zeit werden. Doch statt diese Persönlichkeit vollends anzunehmen, darf ich Aussehen und Geschlecht selbst gestalten – ähnlich wie in Nioh 2.

So bezaubernd wie hier sah der echte Tokugawa Takechiyo sicherlich nicht aus.

So bezaubernd wie hier sah der echte Tokugawa Takechiyo sicherlich nicht aus.

Was die Historie allerdings vorgibt, ist, dass ich einen Bruder habe. Kunimatsu ist mit der Thronfolge nicht einverstanden und plant eine gewalttätige Machtübernahme mit der Hilfe von mächtigen Yokai-Schergen.

Da hat er die Rechnung aber nicht mit mir gemacht. Glücklicherweise pflege auch ich einen Bund mit den mythischen Kreaturen. Mit Schutzgeist im Gepäck reise ich durch die Zeit, um das geradezubiegen, was mein Bruder verbockt hat. An dieser Stelle kommt der »Open World«-Ansatz ins Spiel. 

Bei der Präsentation in Paris wird uns Journalisten gleich gesagt, dass dieser Begriff eigentlich falsch ist. Vielmehr spiele sich Nioh 3 in offenen Feldern ab. Denn ich bereise mehrere Epochen – die Edo-, Sengoku-, Heian- und Bakumatsu-Periode – und jede hat ihre eigene, zusammenhängende Karte.

Nach und nach erkunde ich verschiedene Gebiete und decke die Karte einer Epoche auf.

Nach und nach erkunde ich verschiedene Gebiete und decke die Karte einer Epoche auf.


Open Schlauch statt Open World

Es gibt in Nioh 3 also keine einzige große, Open World. Das Spiel erstreckt sich stattdessen über mehrere Level-Schläuche, wie man sie von anderen Soulslikes kennt.

Wenn ich geheime Pfade und bestimmte Orte finde, werde ich mit Punkten für meine Erkundungsstufe belohnt. Steigt diese, erhalte ich bessere Items und Attribute. Aber auch ohne diesen Anreiz lohnt es sich, sich genauer in der japanischen Gegend umzuschauen.

Überall sind kleine und große Überraschungen versteckt: von Banditenlagern bis hin zu schwebenden Chijiko – freundlichen Yokai, die ich erst mit Pfeil und Bogen aus dem Himmel schieße, um dann mit ihnen zu schmusen.