Google sagt, dass seine Quick-Share-Funktion nun mit Apples AirDrop-Sharing-Funktion kompatibel sei – beginnend mit der Pixel-10-Reihe. – Copyright: Jakub Porzycki/NurPhoto via Getty Images
Eine weitere Barriere zwischen iPhones und Androids ist gefallen. Das Teilen von Dateien und Fotos wird zwischen iPhone- und Android-Nutzern deutlich einfacher.
AirDrop und Quick Share sind drahtlose Funktionen zum Austausch von Dateien, die bisher jeweils nur auf iPhones beziehungsweise Android-Geräten genutzt werden konnten. Dank eines Google-Updates können die beiden Dienste jetzt erstmals miteinander kommunizieren.
Seit dem Update am Donnerstag können iPhone- und Pixel-10-Besitzer Dateien per Quick Share und AirDrop übertragen. Das funktioniert auch mit iPads, macOS-Geräten und der gesamten Google-Pixel-10-Reihe.
Die Dateifreigabe zwischen iPhones und Android-Geräten wird immer einfacher. – Copyright: Google
Die Änderung ist das jüngste Beispiel für die wachsende Funktionskompatibilität zwischen den beiden großen Smartphone-Betriebssystemen. Nach jahrelangen Marketingkampagnen von Google in Richtung Apple führte der iPhone-Hersteller 2024 den RCS-Kommunikationsstandard (Rich Communication Services) ein. Dadurch verbesserte sich zwar das Messaging-Erlebnis zwischen iPhones und Android-Geräten, doch die viel kritisierten grünen Textblasen blieben bestehen.
Um die neue Interoperabilität zwischen AirDrop und Quick Share zu nutzen, müssen Apple-Nutzer ihr Gerät für „jedermann“ sichtbar machen. Erst dann erscheint das Gerät in den Quick-Share-Optionen eines Pixel 10. Auf dem iPhone wird die Anfrage wie jede andere AirDrop-Mitteilung angezeigt und kann angenommen oder abgelehnt werden. Umgekehrt funktioniert es genauso.
Apple reagierte nicht sofort auf eine Anfrage von Business Insider.
Google erklärte, dass die neue Kompatibilitätsfunktion mit Blick auf Sicherheit entwickelt wurde und auf weitere Android-Geräte ausgeweitet werden soll.
„Diese Funktion nutzt keinen Workaround; die Verbindung ist direkt und Peer-to-Peer. Das bedeutet, dass die Daten niemals über einen Server geleitet werden, geteilte Inhalte nicht protokolliert werden und keine zusätzlichen Daten übertragen werden“, schrieb der Techkonzern in einem Blogpost.
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