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Eine Unwetter-Warnung gilt für Sonntag: Schnee und Eisregen treffen Deutschland. In einer Region droht ein Verkehrs-Chaos. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Hamm – Am Sonntagnachmittag (23. November) setzt aus dem Westen ein breites Niederschlagsband ein, das sich bis in den Südwesten Deutschlands vorarbeitet. Eine aktuelle Unwetter-Warnung weist darauf hin, dass der anfängliche Schneefall rasch in gefrierenden Regen übergehen kann.
Gefährliches Glatteis droht besonders im Süden Deutschland. Die Wetterlage ist angespannt. © picture alliance/dpa/onw-images |
Besonders in der Südpfalz sowie in Regionen rund um den Schwarzwald entsteht am frühen Abend ein deutlich erhöhtes Risiko für spiegelglatte Straßen. Im Laufe der Nacht verschärft sich die Lage weiter: In Südbayern und Teilen Oberschwabens droht örtlich extreme Glätte. Gegen Montagfrüh steigen die Gefahrenwerte im südöstlichen Bayern nochmals an, sodass regional unwetterartige Eisverhältnisse möglich sind.
Schneefront in der Nacht: Mehrere Zentimeter Neuschnee erwartet
Während der Nacht zum Montag (24. November) breiten sich die Niederschläge weiter ostwärts aus. Nördlich des Mains bleibt es überwiegend bei Schneefall, wobei je nach Region ungefähr 5 bis 10 cm Neuschnee zusammenkommen können. In typischen Staulagen sind auch etwas über zehn Zentimeter denkbar. Von Franken bis zum Bayerischen Wald fällt der Schnee länger und intensiver; dort können sich bis Montagvormittag rund 5 bis 15 cm ansammeln.
Gleichzeitig hält im Südosten Bayerns zeitweise gefrierender Regen an, was die bereits bestehende Unwetter-Warnung unterstreicht. In den höheren Berglagen sorgt zusätzlicher böiger bis stürmischer Wind für erschwerte Bedingungen, während im Südschwarzwald leicht erhöhte Chancen für anhaltenden Regen bestehen.
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Am Dienstag (25. November) intensiviert sich der Schneefall im Alpenraum. Nach derzeitigem Stand werden dort rund 5 bis knapp 15 cm Neuschnee erwartet, in den Allgäuer Alpen örtlich auch etwas mehr. Auch im Alpenvorland und im Bayerischen Wald können zwischen 5 und 10 cm zusammenkommen.
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Abseits dieser Regionen werden keine weiteren markanten Gefahren erwartet. Am Mittwoch (26. November) besteht nochmals eine geringe Wahrscheinlichkeit für Neuschneemengen über etwa zehn Zentimeter an den Alpen sowie vereinzelt im Erzgebirge. Insgesamt deutet sich jedoch eine allmähliche Entspannung der zuvor ausgegebenen Unwetter-Warnung an.