Woher stammt der ominöse 28-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges in der Ukraine? Aus dem Weißen Haus? Aus Russland? Aus den Untiefen von ChatGPT? Die amerikanischen Behörden sorgen nun endlich für Aufklärung: Der Friedensplan wurde zufälligerweise bei einer Hausdurchsuchung im 2000-Seelen-Weilers North Pole im US-Bundesstaat Alaska entdeckt.

„Wir gingen Hinweisen nach, dass es sich bei einem Bewohner des Ortes womöglich um einen ausländischen Spion handelt, weil er ständig Post aus allen Teilen der Welt bekommt“, erklärten die mit der Razzia beauftragten Beamten. Der beleibte Verdächtige mit dem beeindruckenden weißen Rauschebart und der roten Mütze war nämlich nicht nur wegen seines bizarren Aussehens in den Fokus der Ermittler geraten.

Verbindungen zu Epstein?

„Er lebte mit Rentieren und sehr vielen minderjährigen Elfen zusammen“, so die Polizisten, „deshalb hatte man im Weißen Haus die Sorge, dass er irgendwelche Verbindungen zu Jeffrey Epstein haben könnte, die dem US-Präsidenten möglicherweise schaden.“

Doch die Beamten staunten nicht schlecht, was sie bei ihrem Einsatz fanden: Einen mit Herzchen und selbst gemalten Schneemännern versehenen Briefumschlag, in dem der liebevoll gestaltete Friedensplan für die Ukraine steckte. Und zwar mit allen Details, die in den vergangenen Tagen an die Weltöffentlichkeit gerieten – keine Sicherheitsgarantien für Kiew, Gebiete für den russischen Aggressor, die er gar nicht militärisch erobert hat, Russisch als Amtssprache in ganz Europa.

Wer ist der Autor?

Das umgehend nach Washington weitergeleitete Schreiben befand sich neben einer großen Anzahl von Listen, in denen mit krakeligen Buchstaben verzweifelt um Playstations und Labubus gebeten wurde. In der Hoffnung, den Urheber des 28-Punkte-Plans ausfindig machen zu können, werten Grafologen nun die Unterschrift aus. „Das Weiße Haus würde sich gerne für die inspirierenden Vorschläge bedanken. Vielleicht bekommen wir ja noch heraus, was sich hinter dem kryptischen: ,Dein Wladimir‘ verbirgt.“

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